Positive Entwicklung bei den städtischen Finanzen

Deutliches Plus bei der Halbjahresbilanz / Die Stadt erwartet jetzt eine Ergebnisverbesserung in Höhe von 10,6 Millionen Euro gegenüber der Planung für das laufende Haushaltsjahr

Es gibt erfreuliche Entwicklungen bei den städtischen Finanzen. Der Monheimer Haushalt ist nicht nur auf Kurs, sondern zeigt nach einem Kassensturz im Sommer und der daraus resultierenden Halbjahresbilanz eine deutliche Verbesserung im erwarteten Jahresergebnis von plus 10,6 Millionen Euro. Den Finanzprognosebericht hat die Stadt auch an den Kreis gemeldet. 

Die guten Nachrichten kommen in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten, denn das erwartete Jahresergebnis der Stadt ist mit einem Minus von immer noch 104 Millionen Euro in Summe weiter negativ. Für den Ausgleich muss die Stadt 2025 an einen Teil ihrer bilanziellen Reserven gehen, die sie in den guten Jahren zuvor aufgebaut hat. Nun lassen sich jedoch gleich mehrere positive Erkenntnisse aus der aktuellen Entwicklung ablesen. Bürgermeister Daniel Zimmermann: „Das Ergebnis dieser Zwischenrechnung zeigt vor allem, dass wir bei der Haushaltsaufstellung in der Kämmerei seriös und solide gerechnet haben – offenkundig sogar so defensiv, dass unsere Erwartungen nun übertroffen werden.“ 

Nachhaltige Einsparmaßnahmen greifen

Vieles spreche aus den Zahlenentwicklungen dafür, dass die Talsohle nach dem Gewerbesteuereinbruch 2024 bereits durchschritten sei, so Monheims Bürgermeister. Das gelte umso mehr mit dem Wissen, dass die enormen Abgaben in die Kreisumlage zur Finanzierung des Kreishaushalts nur in diesem Jahr noch einmal so hoch ausfallen, dass sie den Monheimer Haushalt derart negativ belasten wie das 2025 vorerst letztmals der Fall ist. „Die Verbesserung des erwarteten Jahresergebnisses zeigt zudem auch, wie wirksam und nachhaltig unsere im Sommer 2024 eingeleiteten Einsparmaßnahmen waren. Diese gelten auch für die Folgejahre. Der Positivtrend bestätigt außerdem, dass es richtig war, am niedrigen Gewerbesteuersatz festzuhalten und sinnvolle Investitionsprojekte fortzusetzen. Das Haushaltssicherungskonzept ist bewusst bis in das Jahr 2036 angelegt und sieht viele weitere Investitionen in die städtische Infrastruktur vor – allen voran in Kitas und Schulen, aber auch in Straßen, bezahlbaren Wohnraum, modernen ÖPNV sowie in Maßnahmen zur Klimaneutralität, für die Innenstadtentwicklung und viele weitere Dinge. Es geht hier also mit der so positiven Stadtentwicklung für alle Bürgerinnen und Bürger weiter.“

Positiv ist auch, dass die Ergebnisverbesserung im Haushalt auf mehreren Säulen ruht. Da sind auf der einen Seite gemeldete Steuernachzahlungen von einigen Gewerbetreibenden aus dem Jahr 2019. „Es gibt aber auch zwei sehr erfreuliche Neuansiedlungen von Firmen, die sich positiv im Haushalt auswirken und die ab 2026 ganzjährig zum Tragen kommen werden“, so der Bürgermeister und oberste Wirtschaftsförderer. Einige Haushaltsposten haben sich im Laufe des Jahres auch auf der Ausgabenseite erhöht. In Summe aber steht nun die Ergebnisverbesserung von 10,6 Millionen Euro und eine auf 167 Millionen Euro nach oben korrigierte Erwartung bei den Gewerbesteuereinnahmen für 2025. Zimmermann: „Ich freue mich über diese Trendwende.“ (ts)   

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