Die Umgestaltung der Rheinpromenade schreitet weiter voran. Mit Beginn des letzten Bauabschnitts wird die Verkehrsführung für den Rad- und Fußverkehr ab Montag, 30. März, neu organisiert. Ziel ist es, die Arbeiten zügig fortzuführen und gleichzeitig die Grundlage für eine künftig deutlich attraktivere Flaniermeile am Rhein zu schaffen.
Die Rheinpromenade hat in den vergangenen Jahren bereits ein neues Gesicht bekommen. Der Schiffsanleger, das Hotel, die Skulptur „Leda“ von Künstler Markus Lüpertz, der Monheimer Geysir sowie die Umgestaltung an der Marienkapelle und das angrenzende Gewerbegebiet rund um den Monberg, haben den Bereich zu einem besonderen Ort entwickelt. Mit der Kulturraffinerie K714 und der Neuordnung der Verkehrsflächen entsteht hier Schritt für Schritt ein neuer kultureller und touristischer Anziehungspunkt für Monheim am Rhein.
Damit die Bauarbeiten weiter fortgesetzt werden können, wird der Rad- und Fußverkehr ab dem 30. März vollständig auf den rheinseitigen Rad- und Fußweg der Promenade verlegt. Wer aus Richtung Monheim kommt, wechselt am Kreisverkehr am Monheimer Geysir auf die gegenüberliegende Straßenseite. Aus Richtung Baumberg kommend können Autofahrende bis zum Monberg geradeaus weiterfahren, die restliche Verkehrsfläche bleibt auch weiterhin gesperrt. Voraussichtlich im Juli dieses Jahres wird die durchgängige Befahrbarkeit für den motorisierten Verkehr wieder freigegeben. Der Geh- und Radweg auf der Seite der Kulturraffinerie K714 ist während dieser Bauphase nicht mehr nutzbar und wird zurückgebaut.
Breite Promenade mit Ausblick
Die Neuordnung der Verkehrsflächen ist Teil der umfassenden Umgestaltung der Rheinpromenade. Auf der Rheinseite entsteht künftig eine bis zu elf Meter breite Promenade mit Ausblicken und Aufenthaltsmöglichkeiten. Sie bietet ausreichend Platz zum Spazierengehen und für eine gemeinsame Nutzung durch Fußgängerinnen, Fußgänger und Radfahrende.
Parallel zu den Bauarbeiten wird die Bepflanzung weiterentwickelt. Es werden rund zehn neue Bäume gepflanzt, darunter Winterlinden, Perlschnurbäume und Gleditschien. Ergänzt werden sie durch mehr als 3600 Stauden, Gräser und Bodendecker, die an den anspruchsvollen Standort am Rheinufer angepasst sind. Die Pflanzen sollen künftig für zusätzliche Aufenthaltsqualität sorgen und die Promenade optisch aufwerten.
Umgestaltung voraussichtlich im September abgeschlossen
Bereits im Vorfeld der Bauarbeiten wurden außerdem
sieben Stolpersteine auf Höhe der Fahrradverleihstation am Geysir durch die Städtischen Betriebe entfernt und dem Stadtarchiv übergeben. Sie werden dort gesichert aufbewahrt, bis sie nach Abschluss der Arbeiten wieder an ihren ursprünglichen Ort zurückkehren können.
Die Umgestaltung der Verkehrsflächen soll voraussichtlich zur Eröffnung der Kulturraffinerie K714 im September dieses Jahres abgeschlossen sein. Insgesamt investiert die Stadt rund neun Millionen Euro in die Neuordnung der Rheinpromenade. Ziel ist es, den Bereich langfristig zu einem attraktiven Uferraum zu entwickeln, der mehr Platz zum Spazieren, Verweilen und Erleben bietet. (tb)


