Mo.Ki III: Die Erfolgsgeschichte geht weiter

Nach Abschluss des Pilotprojekts mit der AWO übernimmt die Stadt in Kooperation mit der Peter-Ustinov-Gesamtschule die Organisation komplett

Im Rahmen einer Talkrunde informierten bei der Abschlussfeier an der Peter-Ustinov-Gesamtschule (v.l.) Claudia Laubstein vom Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik, Bürgermeister Daniel Zimmermann, Moderator Jürgen Otto von der AWO, Britta Altenkamp als AWO-Vorsitzende des Bezirksverbands Niederrhein und Norbert Killewald vom Vorstand der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW noch einmal über das erfolgreiche Projekt Mo.Ki III. Foto: AWO

Ein Abschluss, der eigentlich keiner ist: In der Peter-Ustinov-Gesamtschule (PUG) wurde nun nach dreijähriger Laufzeit das erfolgreiche Ende von Mo.Ki III gefeiert – eine Kooperation von Stadt, AWO Niederrhein und PUG. Durch die Vernetzung von Jugendhilfe, Schule, Eltern und weiteren Akteuren konnten nachhaltig wirkende Lernerfolge erzielt werden. Und das Projekt läuft weiter, jetzt komplett übernommen von der Stadt Monheim am Rhein in Kooperation mit der PUG.

Hintergrund: Einmal mehr wurde Mo.Ki (Monheim für Kinder) von der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW und dem Landschaftsverband Rheinland gefördert. Für die drei Jahre der Pilotphase an der Peter-Ustinov-Gesamtschule stellten sie den größten Teil der etwa 860.000 Euro bereit. So wurde größtenteils zusätzliches Personal finanziert, aber auch das Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik als wissenschaftliche Begleitung bezahlt und die Teestube ausgebaut.

Mo.Ki III ist ein weiterer Baustein in der Präventionskette. Inzwischen können die Kinder von der Geburt über die Kitas und Grundschulen bis zur weiterführenden Schule verstärkt begleitet werden. Mo.Ki III wendet sich an der PUG an die Altersgruppe der 10- bis 14-Jährigen. Und die können sich auch nach Ablauf des Pilotprojekts darüber freuen, dass die dortige Schulsozialarbeit von einer halben zu einer vollen Stelle umgewandelt wurde. Außerdem gibt es nun eine Stelle in der Schulpsychologie. „Nicht zu vergessen die Hilfe des gesamten Mo.Ki-Netzwerkes“, betont Günter Pfeil, zuständiger Abteilungsleiter im Jugendamt.

„Mo.Ki ist die Keimzelle des heutigen Konzeptes der Stadt Monheim am Rhein als Hauptstadt für Kinder. Insofern spielt dieses erfolgreiche Präventionsprogramm eine große Rolle für unsere Stadt“, sagt Bürgermeister Daniel Zimmermann am Rande einer Feierstunde in der Peter-Ustinov-Gesamtschule. Britta Altenkamp kann dem in ihrer Funktion als Vorsitzende der AWO Niederrhein nur zustimmen: „Mo.Ki III ist die konsequente Fortsetzung der von der AWO initiierten Präventionskette mit den Bausteinen Mo.Ki 0 bis II. Wir haben dieses Projekt gerne und sehr erfolgreich in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Monheim weiterentwickelt und sind zuversichtlich, dass uns das auch mit dem letzten Glied der Kette, mit Mo.Ki IV, gelingt. Im Namen der AWO danke ich allen Beteiligten für die gute und bewährte Zusammenarbeit."

Und was sagen Pädagogen der PUG? Hier sei stellvertretend Henrik Friederici, Klassenlehrer einer Mo.Ki-Klasse, genannt mit den Worten: „Es war für mich deutlich spürbar, dass sich die Atmosphäre in der Klasse durch Mo.Ki verbessert hat. Und die Arbeits- und Lernatmosphäre in einer Klasse ist meiner Erfahrung nach das A und O.“

Für die von Britta Altenkamp genannte nächste Stufe mit Mo.Ki IV laufen in Monheim die Planungen übrigens bereits auf Hochtouren. Der Baustein soll die Präventionskette noch effektiver machen. Das Ziel: Begleitung von der Geburt bis zum Einstieg in den Beruf. (nj)

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