Kultur trotz(t) Corona

Bremsen los! Die Monheimer Kulturwerke bringen im Mai gemeinsam mit der Stadt gleich drei kulturelle Drive-In-Lösungen an den Start – vom Autokino bis hin zu klassischen Konzertbühne / Zum Auftakt gibt’s Kasalla!

Endlich wieder bessere Aussichten! Mit Kasalla kehrt die Kultur zurück nach Monheim am Rhein. Die Kulturwerke machen’s gemeinsam mit der Stadt möglich und zeigen dabei in den nächsten Wochen ihre gesamte Vielfalt. Foto: Kasalla

„Kultur trotz(t) Corona“ – unter diesem Motto werden die Monheimer Kulturwerke in Zusammenarbeit mit zahlreichen weiteren Monheimer Kooperationspartnern ab Donnerstag, 7. Mai, diverse Kulturformate an gleich drei Standorten im Stadtgebiet anbieten – bunt, vielfältig, einfallsreich.

So werden der Parkplatz am Rheinstadion, die Baumberger Bürgerwiese und der Innenhof der künftigen Kulturraffinerie K714 gerade in multifunktionale Spielorte verwandelt. Unterschiedlich große und überdachte Bühnen mit großflächigen Videoleinwänden, werden dort Kulturgenuss im eigenen, virengeschützen Auto wieder möglich machen. „Denn gerade weil zum Schutz gegen das Corona-Virus das öffentliche Leben derzeit noch immer weitestgehend stillsteht, wollen wir den Menschen ab sofort wieder hochwertige kulturelle Teilhabe in unseren ganz unterschiedlichen Sparten ermöglichen“, erklärt Martin Witkowski, Intendant und Geschäftsführer der Monheimer Kulturwerke. Während der Rheinstadion-Parkplatz an der Kapellenstraße voraussichtlich ab Freitag, 8. Mai primär als Autokino für bis zu 80 PKWs genutzt werden kann, sollen auf der Baumberger Bürgerwiese, Am Kielsgraben, zudem auch Bands auftreten und DJs vor einem Publikum in bis zu 150 Autos auflegen können. Hier wird gerade eine Bühne mit großer Video-Leinwand realisiert.

Die Eröffnung der Bürgerwiese als neuem Monheimer Kulturort der etwas anderen Art wird bereits am Donnerstag, 7. Mai, ab 19.30 Uhr gefeiert werden können – mit den Jungs von Kasalla! Die Zufahrt auf das Veranstaltungsgelände ist bereits ab 18.30 Uhr möglich. So hat man die Kölner Kultband mit ganz besonderem Monheim-Hang noch nie erlebt.

Fürs Publikum und für die Künstlerschaft

Der Innenhof der Kulturraffinerie K714, an der Rheinparkallee 11, wird vor historischer Industriekulisse dann ab Freitag, 8. Mai, bis zu 60 Autos Platz bieten und den weiteren Sparten des Kulturprogramms eine, gemessen an den Umständen, geradezu perfekte Bühne bieten. Neben Konzerten aus den Bereichen Jazz, Rock und Pop sollen dort unter anderem auch klassische Konzerte in kleiner Besetzung sowie Lesungen und Theatervorstellungen möglich gemacht werden. „Die positive Resonanz der Künstlerinnen und Künstler aus dem klassischen Bereich ist überwältigend, da es, abgesehen von den Online-Angeboten, sonst zurzeit praktisch überhaupt keine derartigen Auftrittsmöglichkeiten gibt“, berichtet Martin Witkowski. „Wir machen das natürlich zuerst für unser Publikum. Aber das, was wir da gerade mit vereinten Kräften möglich machen, ist zugleich auch unser Bekenntnis zur Künstlerschaft“, betont der Kulturwerke-Chef.

Während Comedian Maxi Gstettenbauer das Kulturprogramm an der Kulturraffinerie am Freitag, 8. Mai, um 20.30 Uhr humorvoll eröffnen wird, wird an gleicher Stelle am Samstag, 9. Mai, 20 Uhr, die Jazz-Pianistin Julia Hülsmann mit ihrem Quartett zu erleben sein. In einer Matinee am Sonntag, 11 Uhr, wird schließlich der weltweit konzertierende Bratschist Nils Mönkemeyer gemeinsam mit Pianist William Youn unter dem Titel „Ich will meine Seele tauchen!“ Stücke von Schubert und Brahms interpretieren.

Weil aus Sicherheitsgründen die Fenster und Türen der Autos beim Besuch der Kulturveranstaltungen geschlossen bleiben müssen, empfangen die Veranstaltungsgäste die auf den Bühnen aufgeführten Klänge über eine spezielle UKW-Frequenz ihres Autoradios, die vor Ort ausgegeben wird. Applaudiert werden kann schließlich über Lichthupe und Warnblinkanlage.

Eintrittskarten gibt's ab 1. Mai bei den Kulturwerken

Eintrittskarten für die Veranstaltungen können ab Freitag, 1. Mai online unter www.monheimer-kulturwerke.de und zusätzlich ab Samstag, 2. Mai im Kundencenter der Monheimer Kulturwerke am Monheimer Tor, Rathausplatz 20 in Monheim am Rhein, in der Zeit von 9 bis 14 Uhr erworben werden. Eine Karte gilt, den Corona-Verordnungen des Landes entsprechend, für bis zu zwei Erwachsene plus im gleichen Haushalt lebende Kinder (bis einschließlich 13 Jahren). Eintrittskarten für das Kasalla-Zusatzkonzert am 14. Mai kosten 60 Euro pro PKW. Der von Kasalla vorab veröffentlichte Premierentermin am 7. Mai ist bereits ausgebucht. Tickets für Maxi Gstettenbauer und das Julia Hülsmann Quartett im Innenhof der Kulturraffinerie kosten 49 Euro pro PKW. Nils Mönkemeyer ist für 59 Euro im PKW zu erleben. Auf Wunsch können dort zusätzlich auch gleich Snacks und Getränke für den Besuch der Veranstaltung und für den Genuss im Auto mitgebucht werden – zusammengestellt von regionalen Partnern. Damit möchten die Kulturwerke die lokalen Händler unterstützen. Eine Einfahrt auf das jeweilige Gelände ist im Regelfall jeweils 30 Minuten vor Beginn der Veranstaltung möglich. Die Kartenkontrolle erfolgt über die Fahrerinnen und Fahrer sowie das Kennzeichen – durch die geschlossene Seitenscheibe per Scanner.

„Auch, wenn die Veranstaltungen aufgrund strenger Sicherheitsvorschriften derzeit in einem eher ungewöhnlichen Rahmen stattfinden werden, ermöglichen wir mit ihnen dennoch eine besondere Form des sozialen Miteinanders und des gemeinsamen Kulturerlebnisses. Und genau solche Erlebnisse sind momentan wohl wichtiger denn je", ist sich Martin Witkowski sicher. „Toll, dass wir das mit intensiver Unterstützung der Stadt so möglich machen können.“

Aktuelle Informationen zu Veranstaltungen und Filmen sowie den auftretenden Künstlerinnen und Künstlern erhalten Interessierte täglich aktuell unter [extern]www.monheimer-kulturwerke.de.

Kulturwerke op Jück
Und auch an die Menschen, die nicht mit dem eigenen Auto zu den Veranstaltungen kommen können, ist in Monheim am Rhein, der „Stadt für alle“ gedacht. So wird Bewohnerinnen und Bewohner von Alters- oder Pflegeheimen, aber auch Gästen, die nicht über einen eigenen PKW oder Führerschein verfügen, über die Monheimer Kulturwerke zusätzlich etwas ganz Besonderes geboten: Unter dem Motto „Kulturwerke op Jück“ bringen die Monheimer Kulturwerke demnächst Künstlerinnen und Künstler unterschiedlicher Genres unmittelbar zu den Einrichtungen und Wohnungen im Stadtgebiet.
So wird an ausgewählten Tagen nun einmal in der Woche ein kulturelles Kurzprogramm direkt zum Publikum gebracht. Bei regelmäßigen Auslosungen können sich Haushalte ab sofort um diese Gastauftritte bewerben. Die Gewinner werden schließlich ausgelost und erhalten einen Besuch der Monheimer Kulturwerke, die mit ihren Künstlerinnen und Künstlern direkt vor den Häusern der Menschenauftreten werden – Kultur trotz(t) Corona! (ts)

Neue Nachrichten

Das Amtsblatt der Stadt Monheim am Rhein Nr. 23 vom 13. August 2020 ist erschienen. Es enthält folgende Öffentliche Bekanntmachungen:

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Eine Lehrerin und fast 50 Kinder Kinder müssen in Quarantäne / Maskenpflicht verhindert Schlimmeres

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Die zuletzt lange nur noch als Bürofläche genutzte Immobilie soll wieder mit neuem Leben erfüllt werden / Pfiffiges Betreiberkonzept für das schmucke Fachwerkhaus in…

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