Rund 20 Veranstaltungen laden Monheimerinnen und Monheimer ein, während der Interkulturellen Fairen Wochen die Welt und die eigene Stadt mit anderen Augen zu sehen. Gemeinsam mit der Stadtverwaltung organisieren Vereine, Organisationen und Einrichtungen vom 21. September bis zum 13. Oktober ein vielfältiges und attraktives Programm mit Aktionen, Workshops und Diskussionsrunden für alle Generationen.
Shirin Berndt, kommissarische Leiterin der städtischen Abteilung Interkulturalität und Städtepartnerschaften: „Die Interkulturellen Fairen Wochen sind ein dreiwöchiger Aktionszeitraum und stehen für ein faires Zusammenleben in der Stadt und auf der Welt. Als Stadt für alle und als Fairtrade-Stadt setzen wir uns für ein faires Miteinander und eine gute Zukunft für alle ein. Dazu braucht es Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen des Stadtlebens. Mit den Aktionswochen möchten wir dazu anregen, mit dem eigenen Handeln eine gerechtere Welt zu gestalten.“
Im Rahmen der Interkulturellen Fairen Wochen lädt das Sojus 7 für Sonntag, 21. September, 14 bis 18 Uhr, zum offenen Nähcafé an die Kapellenstraße 36 – 40 ein. In gemütlicher Atmosphäre treffen sich Nähbegeisterte aller Erfahrungsstufen, um an eigenen Projekten zu arbeiten, sich auszutauschen und gegenseitig zu unterstützen. Egal ob Reparieren, Upcycling oder neue DIY-Ideen – jedes Projekt ist willkommen. Die Moki-Cafés in Monheim, Heinestraße 6, und Baumberg, Geschwister-Scholl-Straße 57, laden Monheimer Familien mit Kindern unter drei Jahren am Mittwoch, 24. September, zwischen 9 und 11:30 Uhr zum interkulturellen Frühstück mit fair gehandelten Produkten. Zum Thema Fairness und Nachhaltigkeit veranstaltet der Lust- und Laune-Club im Ulla-Hahn-Haus, Neustraße 2 – 4, am selben Tag einen Umsonst-Flohmarkt. Zwischen 16:30 bis 18 Uhr, können Kinder zwischen 6 und 9 Jahren ausgedientes Spielzeug, Kinderkleidung und Bücher mitbringen und sie eintauschen. Auch wer nichts zum Tauschen mitbringen kann, ist herzlich eingeladen. Die Awo-Begegnungsstätte Louise-Schröder-Haus zeigt ab 14 Uhr den Film „60 Jahre Almanya – wie Monheim zur neuen Heimat wurde“ der Ditib-Gemeinde. Anschließend ist ein Erzählcafé geplant, um über kulturellen Austausch, Vielfalt, Integration und das Ankommen in der neuen Heimat zu sprechen. Wer am 24. September lieber künstlerisch aktiv werden möchte, kann ab 14 Uhr in die Kunstwerkstatt Turmstraße kommen und bei der Herstellung von Pflanzenfarben mitwirken und diese auch direkt auf Postkarten oder Jute-Beuteln ausprobieren.
Für Donnerstag, 25. September, ab 15:30 Uhr, lädt die Jugendgruppe Fairkocht zum fairen und nachhaltigen Kochkurs in die Lehrküche der Gesamtschule am Berliner Ring. Kulinarisch über den Tellerrand blicken können Interessierte zudem am Dienstag, 30. September, zwischen 17:30 und 21:15 Uhr beim Kolumbianisch-Kochkurs der VHS mit regionalen und fair gehandelten Produkten in der Lehrküche der Ulla-Hahn-Gesamtschule, Berliner Ring 5a. Die Abteilung Interkulturalität und Städtepartnerschaften lädt ab 16:30 Uhr zur fairen Picknickrunde auf die Wiese an der Katholischen Kindertagesstätte St. Johannes, Friedenauer Straße 19a – bei Regen ins Haus der Chancen. Am Montag, 6. Oktober, 19 bis 20:30 Uhr, möchte Nadja Arens-Nasser in ihrem Multivisionsvortrag „Eine palästinensische Familiengeschichte“ im Saal der VHS, Tempelhofer Straße 15 den Menschen in Monheim am Rhein ein Bild von Palästina vermitteln, das so in den Medien nicht gezeigt wird. Im Anschluss steht sie zum Austausch und die Beantwortung von Fragen bereit.
Zudem stehen ein faires Fußballcamp in den Herbstferien, ein Kochworkshop für Kinder, Upcycling-Workshops, das interdisziplinäre Theaterstück „Kalash Story“ und Lesungen auf dem Programm der Aktionswoche. Auch Kitas und Schulen nehmen den Aktionszeitraum zum Anlass sich mit Interkulturalität und Nachhaltigkeit zu beschäftigen. Die Monheimer Kitas des Trägers Educcare etwa möchten anhand von Speisen und Getränken auf Bräuche aus den unterschiedlich vertretenen Kulturen in den Kitas aufmerksam machen. Das Otto-Hahn-Gymnasium und die Peter-Ustinov-Gesamtschule besuchen mit Schülerinnen und Schülern das Musical „Once we had a dream“ der philippinischen PREDA Foundation, in dem es um Themen wie Menschen- und Kinderhandel, die Situation der indigenen Bevölkerungsgruppen auf den Philippinen sowie Landraub und die verheerende Umweltverschmutzung geht.
Das gesamte Programm mit allen öffentlichen Veranstaltungen gibt es auf der
städtischen Website. (pm)


