Gemeinsam aktiv für Rechte von Kindern und Jugendlichen

Stadt verlieh im Jugendhilfeausschuss erneut Qualitätssiegel

Bürgermeister Daniel Zimmermann (v.l.), Ausschussvorsitzende Lisa Pientak, Anna Hönig und Caroline Marnette (Kinder- und Jugendbüro der Evangelischen Kirchengemeinde), Sherin Freund und Julia Meisen (Kita Schwalbennest), Ane Jobe (Kita Max & Moritz) und Jürgen Meyer (Fachstelle Präventiver Kinderschutz) bei der Verleihung des Qualitätssiegels. Foto: Achim Wieghardt

Die Entwicklung von einrichtungsbezogenen Konzepten zum Schutz vor Vernachlässigung, grenzüberschreitendem Verhalten und Gewalt gegen Kinder und Jugendliche gilt im Monheimer Kinderschutz als ein wichtiger qualitätssichernder Faktor. Daher hat der Rat der Stadt Monheim am Rhein bereits am 2014 die Einführung des Qualitätssiegels „Gemeinsam aktiv für Rechte von Kindern und Jugendlichen“ beschlossen. Nun wurden im Jugendhilfeausschuss weitere Einrichtungen ausgezeichnet: die Kita Max & Moritz, die Kita Schwalbennest und die Kinder- und Jugendarbeit der Evangelischen Kirchengemeinde. Somit gibt es bereits zwölf Einrichtungen, die gezielt für diese Werte eintreten.

Damit nicht genug: Neben den Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendarbeit in Monheimer Einrichtungen, Vereinen und Verbänden haben sich in den vergangenen Monaten nahezu alle Kitas mit dem Thema Kinderschutz und der Entwicklung einrichtungsspezifischer Präventionskonzepte als Teil der Kita-Konzeption intensiv auseinandergesetzt. Über Sensibilisierung und Information werden die Kinderrechte in den jeweiligen Teams in den Fokus genommen.

Sind die Präventionskonzepte entwickelt und eingeführt, wird im Rahmen der Zertifizierung die inhaltliche Umsetzung seitens der Kita dargelegt. Nach erfolgreicher Prüfung durch den städtischen Bereich Kinder, Jugend und Familie wird der Kita das Qualitätssiegel „Gemeinsam aktiv für Rechte von Kindern“ verliehen.

Um die Rechte von Kindern und deren Schutz anhaltend zu thematisieren, wird das Qualitätssiegel mit einer zeitlichen Befristung verliehen. Nach einem Zeitraum von drei Jahren müssen die ausgezeichneten Kitas gegenüber dem städtischen Bereich Kinder, Jugend und Familie nachweisen, dass eine stetige Weiterentwicklung für die Rechte von Kindern, beispielsweise durch Fortbildungsveranstaltungen, erfolgt ist.

Neben den Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendarbeit in Monheimer Einrichtungen, Vereinen und Verbänden und der Kindertagesbetreuung wird aktuell im Rahmen eines Pilotprojektes an der Winrich-von-Kniprode-Schule in Baumberg an der Entwicklung und Einführung eines Präventionskonzeptes gearbeitet. Sowohl die Schulleitung, die Leitung der OGS, die Schulsozialarbeit und auch der ASD des Bereiches Kinder, Jugend und Familie sind an diesem Prozess beteiligt. Mit Abschluss dieses Projektes werden die entwickelten Strukturen allen Grundschulen in Monheim am Rhein zur Verfügung stehen. Somit wird das Qualitätssiegel „Gemeinsam aktiv für Rechte von Kindern und Jugendlichen“ auch an den Schulen Wirkung zeigen. (nj)

 

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