Die Flaggen Europas, Deutschlands, Nordrhein-Westfalens und der Stadt Monheim am Rhein hängen am Dienstag, 14. Juli, vor dem Rathaus auf Halbmast. Anlass ist der fünfte Jahrestag der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz im Jahr 2021.
„Die Flutkatastrophe hat unermessliches Leid gebracht. Familien verloren Angehörige, Existenzen zerbrachen in wenigen Stunden. Die Bilder von damals lassen uns nicht los. Wir trauern um die Opfer und fühlen mit allen Betroffenen. Aus dieser Katastrophe erwächst für uns ein klarer Auftrag: Wir übernehmen Verantwortung und tun alles dafür, die Menschen in unserem Land bestmöglich zu schützen“, sagt NRW-Innenminister Herbert Reul.
Mehr als 180 Menschen kamen damals in Deutschland ums Leben, rund 800 Menschen wurden teils schwer verletzt. Innerhalb von 24 Stunden fielen im Juli 2021 in Teilen von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen bis zu 150 Liter Regen pro Quadratmeter. Es war das größte Hochwasser in Deutschland seit der Hamburger Sturmflut im Jahr 1962. (jm)


