Fachtagung fordert: Leben lernen mit Demenz

Kreis-Konferenz mit 150 Teilnehmern am 24. Juni im Bürgerhaus Baumberg

„Leben lernen mit Demenz im Stadtteil, in Deutschland und im fernen Japan“ lautet der Titel der 4. Fachtagung des Demenznetzes Kreis Mettmann am Donnerstag, 24. Juni, im Bürgerhaus Baumberg (Humboldtstraße 8). Von 8.45 bis 16.30 Uhr hören voraussichtlich 150 Teilnehmer aus den zehn kreisangehörigen und weiteren nordrhein-westfälischen Städten Vorträge und leisten Diskussionsbeiträge.

Die ehren- und hauptamtlich Aktiven aus den örtlichen Demenznetzen, Seniorenbegegnungsstätten, Kirchengemeinden, Vereinen, sozialen Diensten und Einrichtungen sowie Selbsthilfeorganisationen wie Alzheimer-Gesellschaft und Hospizbewegung werden begrüßt von Bürgermeister Daniel Zimmermann und Kreisdirektor Martin M. Richter.

„Demenz geht alle an! Die gesamte Bevölkerung muss einbezogen werden, um die Herausforderungen der nächsten Jahre mit ständig steigender Zahl Demenzkranker bei gleichzeitigem Rückgang junger Menschen zu bewältigen“, so die Initiatoren, die bei der Tagung vielfältige Qualifizierungsangebote vorstellen.

Dabei richtet sich der Blick bis nach Berlin und Japan, aber auch auf aktuelle Angebote vor den eigenen Haustüren im Kreis Mettmann. Namhafte Experten referieren:

  • Dr. Eckart Schnabel vom Institut für Gerontologie an der Technischen Universität Dortmund spricht über „Active Aging, Empowerment und lebenslanges Lernen“.
  • Helga Schneider-Schelte, Deutsche Alzheimer-Gesellschaft Berlin widmet sich dem Thema „Allein lebende Demenzkranke – Herausforderungen für Kommunen“.
  • Dr. Jürgen Gohde, Vorstandsvorsitzender des Kuratoriums Deutsche Altershilfe, berichtet über Netzwerke und bürgerschaftliches Engagement in Japan und anderswo.

Zwischendurch spielen das japanische Musik-Ensemble Wagaku-Miyabi und das Erkrather Stegreif-Theater „Impromix“. Ein Markt der Möglichkeiten sowie ein Büchertisch der Bücherstube Rossbach geben vielfältige Möglichkeiten zum Austausch und Stöbern.

Demenzkranke und Hilfsangebote im Kreis Mettmann

Im Kreis Mettmann leben derzeit über 7500 Menschen mit Demenz, zusätzlich sind viele Angehörige, Freunde, Bekannte, Nachbarn sowie alle Kontaktpersonen betroffen. Etwa 2000 Neuerkrankungen pro Jahr stellen immer neue Menschen vor große Probleme. Bis 2030 wird mit einer Verdoppelung der Demenzkranken gerechnet.

In allen Städten im Kreis gibt es inzwischen

  • Informationsveranstaltungen und Beratungsangebote,
  • Kurse für Angehörige, in der Betreuung tätige und Interessierte,
  • Treffpunkte (Demenzcafés), Begleitdienste und Betreuung zu Hause für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen (niedrigschwellige Betreuungsangebote),
  • und vielfach spezielle Wohn- und Pflegeangebote, Tagepflege, Kurzzeitpflege.

Nach den Aktivitäten engagierter Pioniere wie der Alzheimer-Gesellschaft begann im Kreisgebiet 2005 die trägerübergreifende Zusammenarbeit. Inzwischen haben die politisch Verantwortlichen in den Städten und im Kreis personelle und finanzielle Unterstützung beschlossen.

Die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW förderte von 2006 bis 2009 im Kreis das Modellprojekt „Demenznetz“ und seit 2009 bis 2012 das Modellprojekt „Qualifizierungsoffensive“. Träger sind die Theodor-Fliedner-Stiftung und die Bergische Diakonie Aprath in enger Kooperation mit der Kreisverwaltung und dem Demenz-Servicezentrum NRW, Region Düsseldorf.

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