Im Jahr 2025 rückten Feuerwehr und Rettungsdienst in Monheim am Rhein zu insgesamt 7893 Einsätzen aus. Damit ging die Zahl gegenüber dem Vorjahr zurück: 2024 waren es noch 8208 Einsätze.
Insgesamt entfielen 6407 Einsätze auf den Rettungsdienst, 1486 Einsätze waren im Bereich Brandschutz und Technische Hilfeleistung zu bewältigen. Während die Gesamtzahl der Feuerwehreinsätze leicht zurückging, musste die Feuerwehr häufiger zu Bränden ausrücken. 141 Brandeinsätze wurden 2025 verzeichnet, im Vorjahr waren es 122. Darunter waren 51 Kleinbrände der Kategorie a, 76 Kleinbrände der Kategorie b, neun Mittelbrände und zwei Großbrände. Bei den Brandeinsätzen konnten 21 Menschen aus akuter Lebensgefahr gerettet werden. Todesopfer gab es bei den Brandeinsätzen nicht. Die Zahl der Technischen Hilfeleistungen sank von 991 im Jahr 2024 auf 881 im vergangenen Jahr. Dabei wurden 538 Menschen gerettet, 17 Menschen mussten tot geborgen werden.
Zahl der Fehlalarmierungen ist gestiegen
Zu den Einsätzen gehörten unter anderem 310 Einsätze mit Menschen in Notlage, 82 Verkehrsunfälle und Verkehrsstörungen sowie 56 Wasser- und Sturmschäden. Zehnmal rückte die Feuerwehr zu Gefahrgut- oder Gefahrstoffeinsätzen aus. Viermal mussten Menschen aus dem Rhein gerettet werden, vier weitere Einsätze entfielen auf Technische Hilfeleistungen auf dem Rhein. Zudem wurde die Feuerwehr 243-mal zur medizinischen Erstversorgung als „First Responder“ alarmiert. Gestiegen ist die Zahl der Fehlalarmierungen im Bereich Brandschutz und Technische Hilfeleistung. 464 solcher Alarmierungen gab es 2025, nach 390 im Vorjahr. Den größten Anteil machten mit 358 Fällen sogenannte blinde Alarme in guter Absicht aus. 64 Fehlalarmierungen gingen auf Brandmeldeanlagen und 37 auf Heimrauchmelder zurück. Auch der Rettungsdienst blieb 2025 stark gefordert. Insgesamt wurden 6407 Einsätze verzeichnet, gegenüber 6710 im Jahr 2024. Bei 4172 Notfalleinsätzen wurden Patientinnen und Patienten transportiert. In 512 Fällen waren Rettungswagen und Notarzt im Einsatz, 3660 Transporte wurden ohne Notarzt durchgeführt. Hinzu kamen 907 Krankentransporte.
Zwei schwere Einsätze kurz hintereinander
Die Zahl der Alarmierungen beziehungsweise Anfahrten ohne Patiententransport lag bei 1328. Zu den besonders belastenden Ereignissen des Jahres gehörten mehrere schwere Einsätze. Beim Großbrand einer Lagerhalle an der Niederstraße am 7. August wurden mehr als 30 Einsatzkräfte leicht verletzt. Nur zwei Tage später prallte auf dem Urdenbacher Weg ein mit fünf Personen besetzter SUV gegen mehrere Bäume. Drei Jugendliche kamen ums Leben, zwei weitere wurden schwer verletzt. Auch mehrere weitere schwere Verkehrsunfälle prägten das Einsatzjahr.
„Unsere Feuerwehr steht an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit der Bevölkerung bereit. Hinter den Zahlen stehen dabei ganz unterschiedliche Einsätze – von alltäglichen Hilfeleistungen bis zu Ereignissen, die unsere Einsatzkräfte körperlich und psychisch enorm fordern“, so André Linscheid, Leiter der Feuerwehr und der Feuer- und Rettungswache. Erwirbt gleichzeitig für die ehrenamtlichen Einsatzabteilungen, die bereits im Kindesalter starten. Alle Informationen sowie den vollständigen Jahresbericht 2025 können auf
www.monheim.de/feuerwehr nachgelesen werden. (tb)


