Der Tag der Architektur rückt ein noch junges Monheimer Kunstwerk in den Mittelpunkt

Die Stadt ist am Wochenende mit dem zu Ehren von Pfarrer Franz Boehm errichteten Erinnerungsort an der St.-Gereon-Kirche dabei

Die aus Bruchziegeln gemauerte Sitzgelegenheit zeichnet den Grundriss des 1945 zerstörten alten Chors nach. Geschaffen wurde mit dem Denkmal zu Ehren von Pfarrer Franz Boehm ein kraftvoller Ort, der zum Nachdenken und Verweilen einlädt. Foto(s): Thomas Spekowius

Bürgermeister Daniel Zimmermann und Pfarrer Michael Hoßdorf (r.) folgen bei der Einweihung den Erläuterungen von Künstler Prof. Thomas Kesseler (l.).

Pfarrer Franz Boehm stand wie ein Fels in der Brandung im Mittelpunkt seiner Gemeinde. Seit Juni 2020 erinnert ein Bronzeguss-Portrait im Mittelpunkt des Chors der alten St.-Gereon-Kirche an den mutigen Monheimer Pfarrer der Jahre 1938 bis 1944.

Neue Wohnhäuser und Bauwerke, Quartiere, Privatgärten und Parks können die Freundinnen und Freunde moderner Baukunst auch in diesem Jahr wieder am „Tag der Architektur“ erkunden. Auf Einladung der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen werden am 26. und 27. Juni in 64 Städten und Gemeinden 117 Architekturprojekte vorgestellt.

Monheim am Rhein ist dabei mit dem von Architekt und Bildhauer Prof. Thomas Kesseler an der St. Gereon-Kirche zu Ehren von Pfarrer Franz Boehm errichteten Denkmal vertreten. Dort werden Kunsthistoriker Thomas Kuhn am Samstag und der Künstler selbst am Sonntag jeweils knapp einstündige Führungen anbieten – immer um 12, 14 und 16 Uhr.

Führungen am Samstag und Sonntag zwischen 12 und 16 Uhr

Der mutige Pfarrer Franz Boehm hatte sich immer wieder öffentlich gegen die NS-Ideologie positioniert und leistete aus seiner Monheimer Gemeinde heraus aktiven Widerstand gegen das Regime. Hierfür bezahlte er nach seiner Deportation in das Konzentrationslager Dachau 1945 mit dem Leben. Der Architekt, Bildhauer und Maler Professor Thomas Kesseler hat zu seinem Gedenken ein Ensemble aus bedruckten Glasplatten, eine Bronzebüste sowie weiteren architektonische Element konzipiert. Die Person Franz Boehms tritt dabei ebenso in Erscheinung, wie die Historie und ursprüngliche Architektur der Kirche.

Der Gedenkort kann kostenlos und ohne vorherige Anmeldung besucht werden. Bei den geführten Besichtigungen am Wochenende sind die für private Veranstaltungen geltenden Regeln der Corona-Schutzverordnung NRW (§ 18) zu beachten. Zur einfachen Rückverfolgbarkeit werden die teilnehmenden Personen daher mit Name und Adresse sowie Telefonnummer oder E-Mail erfasst. (ts)

Mehr Informationen zur Einweihung des Denkmals 2020 gibt es [extern]hier,
mehr Informationen zum Tag der Architektur 2021 [extern]hier.

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