Ein gebrochenes Schienbein, ein blutiges Knie, Schwindel – bei kleinen und größeren Gebrechen in der Ulla-Hahn-Gesamtschule sind sie immer als erste vor Ort: die Schulsanitäterinnen und -sanitäter. Jetzt wurden sie für ihren ehrenamtlichen Einsatz von Bürgermeisterin Sonja Wienecke im Ratssaal geehrt und bekamen eine Urkunde.
„Ich möchte euch meinen Dank und meine Anerkennung aussprechen,“ sagte die Bürgermeisterin. „Viele Menschen trauen sich Erste Hilfe nicht zu oder haben Angst, etwas falsch zu machen. Umso wichtiger, dass es Menschen wie euch gibt, die die Verantwortung übernehmen können.“ Zudem lobte sie das ehrenamtliche Engagement der knapp 18 Schülerinnen und Schüler aus mehreren Jahrgangsstufen.
Zu rund 500 Einsätzen wird der Schulsanitätsdienst im Schuljahr gerufen, schätzt der betreuende Lehrer und selbst DRK-Ausbilder Bastian Bernitt. Wenn etwas passiert ist, werden die Schülerinnen und Schüler, die gerade Dienst haben, per App alarmiert. „Hilfe zu leisten ist für alle, die hier stehen keine Verpflichtung, sondern eine Lebenseinstellung“, lobt Lehrer Bernitt seine Truppe. Viele möchten auch beruflich in eine pflegende oder medizinische Fachrichtung gehen, da sei der Schulsanitätsdienst, der viel mehr als eine AG sei, ein guter Einstieg. (pm)


