Bürgerinnen und Bürger liefern wertvolle Einsichten über Barrieren im Monheimer Alltag

Konsultation zum Thema Inklusion ist ausgewertet / Sieben zentrale Erkenntnisse liegen vor

In einer Online-Konsultation wollte die Stadtverwaltung von den Monheimerinnen und Monheimern erfahren, an welchen Stellen Barrieren und Diskriminierungen in der „Stadt für alle“ weiter abgebaut werden sollten. Vier Wochen lang konnten sich die Bürgerinnen und Bürger auf www.mitdenken.monheim.de zu diesem Thema einbringen. Die Fragestellung wurde auch auf dem Inklusionstag diskutiert.

Im Anschluss wurden alle Beiträge ausgewertet und zu sieben Erkenntnissen zusammengefasst. Ein zentrales Thema sind demnach Gebäude und der öffentliche Raum: Teilnehmende der Konsultation merkten an, dass öffentliche Toiletten, Parkplätze, Fußgängerüberwege und fehlende Sitzgelegenheiten mitunter immer noch Hürden im Alltag darstellen. Verbesserungsbedarf wird auch bei der Lesbarkeit zum Beispiel von Informationstafeln oder der Akustik auf Veranstaltungen gesehen.

Eine weitere Erkenntnis dreht sich um Kommunikation und Bürokratie: Menschen müssten auf unterschiedlichen Wegen erreicht und dabei auch Bürgerinnen und Bürger ohne Zugang zum Internet einbezogen werden. Den Teilnehmenden ist es wichtig, dass Informationen über Angebote und Unterstützungen leicht zu finden und verständlich sind. Dabei könnten sowohl mehrsprachige Angebote und Leichte Sprache als auch spezielle Ansprechpersonen helfen.

Im Bereich der schulischen Bildung wird angeregt, Inklusion weiter voranzutreiben und zum Beispiel auch im Ferien- und Freizeitangebot mitzudenken. Teilnehmende weisen auch darauf hin, dass Menschen mit psychischen Erkrankungen stärker in das Stadtleben und den Inklusionsgedanken einbezogen werden sollten.

Hilfreich wäre es nach Ansicht der Bürgerinnen und Bürger zudem, bereits im Vorfeld von Veranstaltungen über Barrierefreiheit zu informieren, also zum Beispiel anzugeben, wo es  barrierefreie Zugänge und Toiletten oder Übersetzungen für Gehörlose gibt. Mit Blick auf Lebensmittelunverträglichkeiten wird angeregt, Speisen beispielsweise auf Festen zu kennzeichnen. 

Die Monheimerinnen und Monheimer sprechen sich in der Konsultation zudem für ein respektvolles Miteinander aus und wünschen sich mehr Verständnis und Interesse für verschiedene Gruppen und Kulturen. Gespräche und Offenheit könnten helfen, einander kennenzulernen und Vorurteilen entgegenzuwirken.

Wertvolle Einsichten gewonnen

„Wir haben in dieser Konsultation viele wertvolle Einsichten aus der Bürgerschaft erhalten – in detaillierten, durchdachten und auch sehr ehrlichen Antworten. Dass die Beiträge so viele verschiedene Themen ansprechen, zeigt, wie umfassend Inklusion gedacht werden muss. Daran werden wir in der Stadtverwaltung anknüpfen und uns überlegen, wie wir diese Erkenntnisse umsetzen und dabei möglichst viele Akteure einbeziehen können“, sagt Roland Liebermann, Erster Beigeordneter und Inklusionsbeauftragter der Stadt.

Besonders gelungen ist laut Liebermann bei dieser Konsultation zudem die Verknüpfung von Online-Beiträgen und der klassischen, analogen Beteiligung: „Die Konsultationsfrage war das zentrale Thema eines Workshops auf dem Inklusionstag am 10. November und wurde dort in den einzelnen Gruppen rege diskutiert. Die Hinweise und Anregungen wurden anschließend digitalisiert und flossen auf diese Weise ebenfalls in die Konsultation ein“, erklärt der Inklusionsbeauftragte.

Alle Erkenntnisse lassen sich online unter www.mitdenken.monheim.de nachlesen. Die Plattform ist auch über das städtische Mitmach-Portal unter www.mitmachen.monheim.de erreichbar. Sobald Entscheidungen auf Basis der Erkenntnisse getroffen wurden, erhalten alle Teilnehmenden, die ihre E-Mail-Adresse hinterlegt haben, eine Nachricht über den Einfluss ihres Beitrags. (ts)

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