Der neue Aktionsplan „Monheim inklusiv!“ soll die Stadt noch barrierefreier machen. Die Menschen in Monheim am Rhein werden bei der Ausarbeitung des Plans intensiv eingebunden. Die nächste Möglichkeit, sich einzubringen, gibt es am Mittwoch, 22. April, bei einem Bürgerschaftsabend im Rathaus. Dann sind die Bürgerinnen und Bürger gefragt, die zahlreichen möglichen Maßnahmen, die schon zusammengetragen wurden, zu gewichten. Das Konzept des Abends ist offen: Zwischen 17 und 20 Uhr sind Interessierte zu jeder Zeit im Ratssaal willkommen und können Klebepunkte an die Maßnahmen setzen, die ihnen persönlich am wichtigsten sind.
An dem Abend gibt es bewusst kein festes Programm, aber immer die Möglichkeit, mit der Stadtverwaltung ins Gespräch zu kommen. Anwesend sein werden neben Bürgermeisterin Sonja Wienecke auch die Inklusionsbeauftragte Sarah Köpke-Lierz, Nadine Langemann, die Leiterin des Inklusionsbüros, sowie das Team der Bürgerschaftsbeteiligung. Der Ratssaal ist barrierefrei über die Aufzüge im Rathaus zugänglich. Auch Gebärdensprachendolmetscher werden anwesend sein und es gibt Übersetzungen in Leichter Sprache.
Intensiver Austausch mit der Bürgerschaft
Die Veranstaltung ist Teil eines breit angelegten Beteiligungsprozesses für den neuen Aktionsplan Inklusion. Dieser soll möglichst viele Perspektiven und Wünsche aus der Bürgerschaft aufnehmen und noch 2026 vom Rat verabschiedet werden. Den am 22. April vorgestellten möglichen Maßnahmen ist ein intensiver Austausch mit der Bürgerschaft sowie ein aufwendiger verwaltungsinterner Prozess vorangegangen, bei dem alle Fachbereiche eingebunden waren. „Die Beteiligung war bis jetzt schon sehr ergiebig. Ich danke nochmals allen Beteiligten, die ihre Ideen, Wünsche und Barrieren mitgeteilt haben“, erklärt die Inklusionsbeauftragte. „Jetzt freue ich mich auf die Möglichkeit, mit den Menschen bei dem Bürgerschaftsabend oder den Beteiligungsständen ins Gespräch zu kommen.“
Die Gewichtung der Maßnahmen ist für den weiteren Prozess relevant, da nicht alle in den neuen Aktionsplan aufgenommen werden können. Wichtig ist aber auch: Selbst wenn eine Maßnahme nicht Teil des Aktionsplans wird, kann sie dennoch weiterverfolgt werden. Auch in den kommenden Jahren wird es zudem Raum für weitere inklusive Ideen und Projekte geben, die bislang nicht bedacht wurden.
Online-Beteiligung und Stände im Stadtgebiet
Auch über den Bürgerschaftsabend hinaus gibt es noch weitere Gelegenheiten, sich einzubringen. Am 22. April startet zusätzlich eine Online-Beteiligung im Mitmach-Portal; auch hier können die Bürgerinnen und Bürger die Maßnahmen gewichten. Persönliche Teilnahmemöglichkeiten wird es zudem in Monheim und Baumberg an je einem Vormittag an einem Beteiligungsstand geben: am Freitag, 24. April, von 10 bis 12 Uhr auf dem Baumberger Wochenmarkt sowie am Mittwoch, 29. April, von 10 bis 12 Uhr auf dem Wochenmarkt Monheim Mitte. Dabei ist es auch möglich, direkt vor Ort an der derzeit laufenden Beteiligung zu Sitzgelegenheiten im Stadtgebiet teilzunehmen.
Wer Unterstützung bei der Online-Beteiligung zum Aktionsplan braucht oder Fragen hat, kann sich gerne bei der Inklusionsbeauftragten telefonisch unter +49 2173 951-1584 oder per E-Mail unter
inklusion@monheim.de oder beim Team der Bürgerschaftsbeteiligung telefonisch unter +49 2173951-1580/-1581 oder per E-Mail unter
beteiligung@monheim.de melden.
Der erste Aktionsplan „Monheim inklusiv“ erschien 2015. Seitdem wurden viele Ziele und Maßnahmen erfolgreich umgesetzt, darunter etwa die Leichte Sprache in städtischen Dokumenten und auf städtischen Webseiten. Einen ausführlichen Ergebnisbericht gibt es auf der Inklusionsseite unter
www.monheim.de/inklusion. Die Ergebnisse der ersten Bürgerschaftsbeteiligungen zum neuen Aktionsplan lassen sich online unter
www.befragungen.monheim.de/aktionsplan-inklusion nachlesen. (sd)


