13 Schülerinnen und Schüler sowie drei Lehrkräfte aus der marokkanischen Stadt Rabat sind derzeit zu Gast in Monheim am Rhein. Eine Woche lang lernen sie ihre deutsche Gastgeberstadt, den Schulalltag und die Region kennen. Begrüßt wurde die Gruppe an ihrem ersten Tag von Bürgermeisterin Sonja Wienecke im Rathaus, die den Gästen eine spannende und bereichernde Zeit in Monheim am Rhein und der Region wünschte. Der Schüleraustausch zwischen den beiden Schulen aus Marokko und Deutschland findet bereits zum vierten Mal statt und hat sich damit fest im Jahreskalender etabliert.
Angereist waren die Gäste am Sonntagabend. Am Montag standen neben dem offiziellen Empfang im Rathaus auch ein Treffen im Otto-Hahn-Gymnasium sowie eine historische Stadtführung durch Monheim am Rhein auf dem Programm. Am Dienstag geht es für die Gruppe nach Köln, inklusive eines Besuchs im NS-Dokumentationszentrum. Gemeinsam mit ihren Gastgeber-Schülerinnen und -Schülern aus Monheim am Rhein reisen die Gäste am Mittwoch weiter nach Münster – erstmals für eine Gruppe aus Rabat. Ein weiterer historischer Programmpunkt folgt am Donnerstag mit dem Besuch des Hauses der Geschichte in Bonn. Am Freitag steht ein interkultureller Austausch an, zu dem auch Eltern eingeladen sind, außerdem erhalten die Gäste Gelegenheit, Düsseldorf kennenzulernen. Der Samstag ist der eigenen Erkundung gewidmet, bevor es am Sonntag zurück nach Rabat geht.
Gegenbesuch bereits in der kommenden Woche
Auf das Wiedersehen müssen die Jugendlichen jedoch nicht lange warten. Bereits am Donnerstag der kommenden Woche reisen die 13 Gastschülerinnen und Gastschüler aus Monheim am Rhein gemeinsam mit drei Lehrkräften nach Marokko. Dort beginnt der Gegenbesuch mit einer sechstägigen Rundreise entlang der Westküste, bei der Land und Leute sowie die Stadt Marrakesch kennengelernt werden. Anschließend verbringt die Gruppe weitere sechs Tage in Rabat, um das dortige Schulleben zu erleben und in den Alltag der marokkanischen Schülerinnen und Schüler hineinzuschnuppern.
Für Projektleiter Reda Sanhaji und seine Stellvertreterin Maren Werner zählen die Begegnungen jeweils zu den Höhepunkten des Jahres. Sie seien geprägt von Freundschaft, interkulturellen Erfahrungen und gegenseitigem Verständnis. Gleichzeitig sammeln die Jugendlichen wertvolle Reiseerfahrung – und erweitern ihren Blick auf die Welt. (tb)


