Bäume am Fuße der Altstadt waren nicht mehr dauerhaft standsicher

Die Stadt ließ in Absprache mit den Monheimer Schützen 19 Pappeln fällen, deren Stämme von innen verfault waren

Die in der letzten Woche getätigten Baumfällungen auf dem Schützenplatz Am Werth haben nur zu einem Bruchteil etwas mit den dort angelaufenen Vorarbeiten für die Gestaltung des künftigen Landschaftsparks Rheinbogen zu tun.

Tatsächlich wurden am Fuße der Altstadt durch ein von der Stadt beauftragtes Unternehmen lediglich vier Bäume gefällt, um dort künftig eine neue, leicht versetzte Zufahrt auf den Schützenplatz zu ermöglichen. Bei diesen Arbeiten fiel den Experten jedoch auch der teilweise schlechte Zustand von gleich 19 Pappeln im direkten Umfeld auf. „Klopfproben ergaben hier dann einen unverkennbaren Trommelklang“, erläutert Fritz-Ulrich Axt vom städtischen Bauwesen-Bereich. Der Grund: Hohlräume! Axt: „Die jahrzehntealten Pappeln waren von innen einfach durchgefault und damit nicht mehr standsicher.“ Die Stadt schlug dem Vorstand der Monheimer St. Sebastianer-Schützen, auf deren Boden die Bäume standen, daher vor, diese im Zuge der städtischen Grünarbeiten gleich mitfällen zu lassen, da das Fach-Unternehmen ja bereits mit dem entsprechenden technischen Gerät vor Ort war. Bauwesenbereichsleiter Andreas Apsel: „Die bis zu 40 Meter hohen Bäume hatten teilweise nur noch eine Wandstärke von wenigen Zentimetern. Und das direkt am Parkplatz, neben den Spazierwegen und dem Karnevalszelt. Die hätten da so nicht mehr länger stehen bleiben können.“

Im Zuge der Überarbeitung des Areals, das für alle Monheimer und ihre touristischen Gäste in diesem Jahr mit Blick auf den Freizeit- und Erholungswert sowie auf das Naturerlebnis nochmal deutlich an Attraktivität gewinnen werden soll, werden nun auch Ersatzpflanzungen für die gefällten Bäume erfolgen, die allesamt Hybrid-Pappeln und damit keine einheimischen Bäume waren. Ihnen folgen sollen nun eher Eichen oder Erlen.

Hybrid-Pappeln, auch Kanada-Pappeln genannt, sind Kreuzungen aus kanadischen und ostasiatischen Pappeln. Sie wachsen rasch, werden aber auch schnell brüchig. Mit sechzig bis siebzig Jahren sind sie am Ende ihres natürlichen Lebens. Auch die Monheimer Bäume wurden einmal angepflanzt, um die Landschaft im Rheinbogen rasch aufzuforsten und später eine möglichst gute Holzernte einzufahren. Hybrid-Pappel wurden früher gern zu Streichhölzern, Transportpaletten, Holzpantinen und Obstkisten verarbeitet – bis diese Dinge kaum noch in Deutschland hergestellt wurden. Danach blieben die Bäume vielerorts einfach stehen – so auch in Monheim am Rhein.

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