Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944: Beflaggung erinnert an die Opfer des militärischen Widerstands

Claus Schenk Graf von Stauffenberg deponierte vor 81 Jahren Sprengstoff im Führerhauptquartier

Zur Erinnerung an den bedeutendsten Umsturzversuch der NS-Regierung werden auf dem Rathausvorplatz am Montag, 20. Juli, Flaggen gehisst. Am 20. Juli 1944 deponierte der deutsche Wehrmachtsoffizier Claus Schenk Graf von Stauffenberg eine Aktentasche mit Sprengstoff bei einer Besprechung im Führerhauptquartier Wolfsschanze. Bei der Detonation wurde Adolf Hitler leicht verletzt.

Am Morgen des 20. Juli 1944 fliegt Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg zusammen mit seinem Adjutanten Oberleutnant Werner von Haeften in das Führerhauptquartier Wolfsschanze bei Rastenburg. Vor der Berichterstattung an Hitler gibt Stauffenberg vor, sich umziehen zu wollen. Als Einarmiger benötigt er dabei Hilfe von seinem Adjutanten. Stauffenberg und Haeften bereiten gemeinsam die Sprengladung vor, werden dabei aber gestört und können nur ein statt der geplanten zwei Kilogramm Sprengstoff einsetzen. Die Besprechung mit Hitler verlässt Stauffenberg später unter dem Vorwand eines Telefonats, etwa um 12:45 Uhr detoniert die Bombe. Vier Personen werden getötet, fast alle Anwesenden werden verletzt, Hitler selbst aber vom schweren Kartentisch geschützt. Stauffenberg fliegt in der festen Überzeugung, dass Hitler tot ist, nach Berlin.

Die Beteiligten des Widerstands stammen aus vielen Schichten der Bevölkerung. Parallel zum Attentat im Führerhauptquartier sollen in Berlin unter dem Codewort „Walküre“ alle Gestapo-, Partei- und SS-Dienststellen von der Wehrmacht besetzt werden. Es wird jedoch nur halbherzig vorgegangen. Stauffenberg muss nach seiner Ankunft im Berliner Bendlerblock, dem Oberkommando des Heeres und Verschwörerzentrale, gegen 16:30 Uhr feststellen, dass außer der Alarmierung der Truppen des Ersatzheeres, welches die militärische und vollziehende Gewalt in Deutschland übernehmen soll, nichts unternommen wurde. Es fehlen zudem klare Nachrichten über den Erfolg des Attentats auf Hitler. Erst jetzt, und damit viel zu spät, gehen Befehle für den Staatsstreich heraus, die jedoch umgehend von der Wolfsschanze aus widerrufen werden. Die Abriegelung des Berliner Regierungsviertels in der Wilhelmstraße, die Ausschaltung des Rundfunks in Berlin-Charlottenburg, die Verhaftung der SS-Führung in Lichterfelde und die Besetzung der Gestapozentrale in der Prinz-Albrecht-Straße scheitern.

Im Hof des Bendlerblocks werden noch am selben Tag Stauffenberg, Haeften, General Friedrich Olbricht und Oberst Albrecht Mertz von Quirnheim standrechtlich erschossen. Generaloberst Ludwig Beck wird die Gelegenheit zum Selbstmord gegeben. Als dieser misslingt, wird er von einem Feldwebel erschossen. (jm)

Neue Nachrichten

Der Blick in den städtischen Terminkalender lohnt sich auch in dieser Woche

mehr

Verkehr wird zwischen 13 und 17 Uhr für mehrere Ausbrüche gestoppt

mehr

Polleranlage wird wieder in Betrieb genommen

mehr
Öffnungs-zeiten Telefon Kontakt-formular Mitmach-Portal Monheim-Pass
Öffnungszeiten Bürgerbüro:
Mo: 09:00 bis 19:00 Uhr
Di: 09:00 bis 19:00 Uhr
Mi: 09:00 bis 19:00 Uhr
Do: 09:00 bis 19:00 Uhr
Fr: 09:00 bis 14:00 Uhr
Sa: 09:00 bis 14:00 Uhr


Hier gibt's die kürzesten Wartezeiten!
schließen
Stadtverwaltung & Bürgerbüro:
02173 951-0
Telefonisch erreichen Sie uns zu
folgenden Zeiten:
Mo: 08:00 bis 16:30 Uhr
Di: 08:00 bis 16:30 Uhr
Mi: 08:00 bis 16:30 Uhr
Do: 08:00 bis 19:00 Uhr
Fr: 08:00 bis 12:30 Uhr
schließen
schließen
Mit der Online-Terminvergabe haben Sie die Möglichkeit, längere Wartezeiten zu vermeiden.


Ihr Termin im Bürgerbüro
schließen
Nach oben