Am Samstag ist der Inklusionstag

In der Kunst- und Musikschule warten Informationen und Unterhaltung / Bürgerschaftskonsultation ist Thema in einem Workshop

Der diesjährige Inklusionstag unter Federführung der Stadtverwaltung findet am Samstag, 10. November, von 10 bis 14 Uhr in der Kunst- und Musikschule am Berliner Ring 9 statt. Sie ist barrierefrei erreichbar. Auf die Gäste warten Informationen und Unterhaltung rund um das Thema Inklusion. Unter anderem ist der Kabarettist Martin Fromme dabei. Die Veranstaltung wird von Gebärdendolmetschern begleitet.

„Monheim am Rhein engagiert sich seit Jahren dafür, dass Benachteiligungen abgebaut und barrierefreie Zugänge in verschiedenen Bereichen ermöglicht werden“, sagt Bürgermeister Daniel Zimmermann. So wurde bereits im Jahr 2015 der „Aktionsplan Monheim inklusiv“ verabschiedet. Über die Miniprojektbörse „Aktiv inklusiv!“ können alle Monheimerinnen und Monheimer sowie vor Ort tätige Vereine und Institutionen beim städtischen Inklusionsbüro Fördergelder für Projekte beantragen, die dem Inklusionsziel dienen. Ebenso findet seither einmal im Jahr der Inklusionstag statt.

Aufgrund der begrenzten räumlichen Kapazitäten und zwecks besserer Planung für einen Imbiss wird um eine Anmeldung zum Inklusionstag bei Gabriele Oesten-Burnus unter Telefon 02173 951-505 gebeten. E-Mail: [intern]inklusion@monheim.de.

Vor dem Inklusionstag hat die Stadtverwaltung eine Online-Konsultation zu diesem Thema gestartet. Auf [intern]www.mitdenken.monheim.de sind die Monheimerinnen und Monheimer eingeladen, ihr Erfahrungswissen einzubringen. Die Fragestellung lautet: „Wo stoßen Sie selbst oder Menschen, die Ihnen lieb sind, im Monheimer Alltag auf Barrieren und Diskriminierungen, die Sie an der Teilnahme an Aktivitäten hindern, bei denen Sie eigentlich gerne dabei wären?“

Antworten und Anregungen hierzu können Interessierte noch bis zum 18. November auf der Mitdenken-Plattform abgeben – einfach und ohne großen Aufwand. „Der Beschreibungstext und die Fragestellung sind auch in Leichter Sprache verfasst, um schon hier Barrieren so gut wie möglich zu verringern“, erläutert Roland Liebermann, Erster Beigeordneter und Inklusionsbeauftragter der Stadt. Die Konsultationsfrage wird zudem am Inklusionstag in einem Workshop diskutiert. Antworten können dann auch direkt vor Ort abgegeben werden.

Aus allen online sowie beim Inklusionstag gesammelten Beiträgen werden Erkenntnisse gewonnen und auf der Konsultations-Plattform veröffentlicht. Anschließend prüft die Stadtverwaltung, auf welche Weise weiter am Abbau von Barrieren und Diskriminierungen gearbeitet werden kann. Sobald Entscheidungen auf Basis der Erkenntnisse getroffen wurden, erhalten alle Teilnehmenden, die ihre E-Mail-Adresse hinterlegt haben, eine Nachricht über den Einfluss ihres Beitrags. (nj)

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