Alter Ego – mein anderes Ich erfassen

Ein Kunstkurs des Otto-Hahn-Gymnasiums präsentiert in Kooperation mit der städtischen Kunstschule eine erstaunliche Ausstellung

Hier sind einige der Schülerinnen und Schüler vor einem Werk aus der Ausstellung versammelt. Foto: Katharina Braun

Alter Ego – mein anderes Ich! Wer möchte es nicht kennenlernen? Oder? Der Kunstkurs des elften Jahrgangs des Otto-Hahn-Gymnasiums unter Leitung von Lehrerin Anna Brockmann zumindest traute sich ganz nah heran. Die Ergebnisse in Kooperation mit der städtischen Kunstschule sind nun als Ausstellung für mehrere Wochen in deren Räumlichkeiten am Berliner Ring 9 zu sehen.

In dem zweimonatigen Projekt entwarfen die Schülerinnen und Schüler ihr Alter Ego in Form von Tusche- und Bleistiftzeichnungen sowie Aquarell-Malereien. Professionelle Unterstützung bekamen die jungen Menschen von Illustratorin und Kunstschul-Dozentin Christiane Ebrecht. Zu sehen sind nun sehr unterschiedliche Annäherungen und diverse Techniken auf der Suche nach dem komplexen Thema des zweiten Ichs.

„Ich bin dankbar, dass ich bei diesem persönlichen Prozess als Beobachterin dabei sein und sehen konnte, wie Christiane Ebrecht dem Kurs neue Werkzeuge für die Findung der eigenen Bildsprache an die Hand gegeben hat“, sagt Lehrerin Anna Brockmann. Besagte Dozentin Ebrecht ergänzt: „Für mich war es bereichernd, mit Jugendlichen in ihrer Zeit des Umbruchs illustratorisch an einem Thema zu forschen, bei dem sie die Möglichkeit hatten, über ihre eigenen Grenzen hinaus kreativ zu schaffen und dabei etwas über sich zu lernen.“

Und wie empfinden es die Schülerinnen und Schüler selbst? „Obwohl alle die gleiche Aufgabe hatten, ist die Individualität eines jeden Einzelnen erkennbar“, beschreibt es zum Beispiel der 17-jährige Sinan Altinova. Laura Gilfert (16) betont: „Für mich gibt Kunst die Kontrolle über den eigenen Körper und spiegelt die Unverdorbenheit der Seele wider.“

„Schön, dass wir die Kunstschule als Galerie nutzen können. Die Resonanz ist großartig und eine Wertschätzung für die Arbeiten der Schülerinnen und Schüler“, freut sich Kunstschul-Leiterin Katharina Braun. Die etwa 30 spannenden Arbeiten sind bis zum 7. April montags bis donnerstags von 9 bis 18 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr in der dritten und vierten Etage der Kunstschule zu besichtigen. (nj)

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