Städtische Betriebe räumen seit 4 Uhr

Tauwetter erhöht nächtliche Glatteisgefahr / Auch Grundstückseigentümer sind in der Pflicht

Weißes Erwachen für die Monheimer am heutigen Montagmorgen: Über Nacht hatte es noch einmal – nach rheinischen Maßstäben – kräftig geschneit. Doch die Städtischen Betriebe waren gerüstet. Ab 4 Uhr wurde geräumt und gestreut. 13 Mitarbeiter sorgten dafür, dass bereits zu dieser frühen Zeit vor allem die großen Straßen nach Prioritäten möglichst verkehrstauglich wurden. Handkolonnen streuten auf Überwegen und vor öffentlichen Gebäuden. Ab 7 Uhr wurde der Frühtrupp durch weitere zwölf Mitarbeiter verstärkt.

Doch auch Grundstückseigentümer sind in der Räumpflicht gemäß [intern]Straßenreinigungssatzung:

  • Gehwege, dazu gehören auch die Bushaltestellen, müssen von den Grundstückseigentümern für den Fußgängerverkehr von Eis und Schnee freigehalten werden. Besonders gefährliche Stellen sind mit abstumpfenden Mitteln abzustreuen (kein Salz!).
  • Von 7 bis 20 Uhr gefallener Schnee und entstandene Glätte müssen unverzüglich nach Beendigung des Schneefalls oder dem Entstehen der Glätte beseitigt werden. Wenn nach 20 Uhr Schnee fällt oder Glätte entsteht, ist montags bis freitags bis 7 Uhr zu reinigen, samstags bis 8 Uhr, sonn- und feiertags bis 9 Uhr.
  • Der Schnee ist auf dem an die Fahrbahn grenzenden Teil des Gehwegs oder – wo dies nicht möglich ist – auf dem Fahrbahnrand so zu lagern, dass der Fahr- und Fußgängerverkehr nicht mehr als unvermeidbar gefährdet oder behindert wird.
  • Einläufe in die Kanalisation und Hydranten sind von Eis und Schnee freizuhalten. Schnee und Eis von Grundstücken dürfen nicht auf den Gehweg und die Fahrbahn geschafft werden.

Verstöße gegen die Straßenreinigungssatzung können mit einem Bußgeld geahndet werden. Zudem müssen Grundstückseigentümer mit haftungsrechtlichen Folgen rechnen.

Oliver Pelke, Leiter der Städtischen Betriebe, geht derzeit allerdings nicht davon aus, dass die weiße Winterpracht lange liegen bleibt. „Wir bekommen zweimal täglich die Wetterberichte. Alles deutet darauf hin, dass der Schnee hier am Rhein nicht lange liegen bleibt. Es ist Tauwetter. Ein wenig Sorgen bereitet mir allerdings der Nachtfrost mit Glatteisgefahr. So oder so gilt: Vorsichtig sein“, sagt er.

Aufgrund der vergangenen beiden milden Winter ist noch ein hoher Bestand an Streumaterialen vorhanden. Laut Oliver Pelke lagern auf dem Bauhof etwa 300 Tonnen Streusalz. 25 Tonnen Sole zur Feuchtsalzherstellung sind ebenfalls noch vorhanden. Auf Abruf liegen 500 Tonnen Streusalz bei einer Spedition.

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