Aalfischerei-Museum

Dieses Projekt ist bereits abgeschlossen. Das Aalfischerei-Museum wurde am 19. Mai 2019 eröffnet.

Auf dem Parkplatz an der Klappertorstraße vermittelt ein restaurierter Aalschokker die Geschichte des Aalfangs.

In den vergangenen 18 Jahren lag die Fiat Voluntas im Neusser Sporthafen, Besitzer Wilhelm Wirtz war damit 2001 zum letzten Mal unterwegs. Die Stadtverwaltung entdeckte das traditionelle Fangboot bei Recherchen zur Geschichte des Aalfangs und erwarb es 2016. Mit einem Schlepper konnte das historische Schiff schließlich in den Krefelder Hafen transportiert werden.

In Krefeld wurde das 35 Tonnen schwere Schiff im März 2017 mit einem Kran aus dem Wasser gehoben und auf einen Lastwagen gesetzt. Farbanalytiker und weitere Fachmänner begutachteten und restaurierten den Schokker in einer Werft bei Oranienburg. Im Frühjahr 2018 trat das Schiff dann seine vorerst [intern]letzte Reise zurück ins Rheinland an und wurde auf dem Parkplatz an der Klappertorstraße aufgeständert. Der Standort eignet sich besonders, da sich in direkter Nähe nicht nur zwei ehemalige Aalräuchereien, sondern auch die ehemaligen Anlegestellen für die beiden Baumberger Aalschokker befinden. Auf und an dem unter Denkmalschutz stehenden Schiff können Besucherinnen und Besucher nun die Geschichte des Aalfangs erleben.

Für den Erwerb und die denkmalgerechte Restaurierung des Aalschokkers fielen Kosten in Höhe von 367.000 Euro an. 170.000 Euro der Kosten übernahm hier der Bund. Weitere 150.000 Euro flossen in die Museumseinrichtung. Rund 1,3 Millionen Euro kostete die aufwändige und hochwassergesicherte Aufständerung des Schiffes, die es zu dem begehbaren Museumsschiff macht, das es heute ist. Etwa 800.000 Euro wurden zudem in die grundhafte Erneuerung des ohnehin sanierungsbedürftigen Parkplatzes gesteckt. Die Stadt Monheim am Rhein plant für die nahe Zukunft nun zusätzlich noch Sitzblockstufen im Uferbereich vor dem Aalschokker. Diese werden voraussichtlich rund 1,7 Millionen Euro kosten und bald weitere Aufenthaltsmöglichkeiten bieten.

Das Schiff ist Teil der MonChronik. In Monheims dezentralem Heimatmuseum wird Geschichte didaktisch und pädagogisch aufbereitet und den Touristen und Besuchern an den historischen und originalen Schauplätzen vermittelt. Im Oktober 2016 konnten Bürgerinnen und Bürger über die Pläne diskutieren. Der [intern]Parkplatz an der Klappertorstraße wurde im April 2019 freigegeben. [intern]Das Aalfischerei-Museum wurde im Mai 2019 eröffnet.

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