Am frühen Morgen des 21. Januar rückte die Feuerwehr Monheim am Rhein zu einem Wohnungsbrand in der Charlottenburger Straße aus. Gegen 3:20 Uhr gingen bei der Kreisleitstelle Mettmann mehrere Notrufe ein, die ein Feuer im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses meldeten. Als der erste Löschzug der hauptamtlichen Wache eintraf, stand die betroffene Wohnung bereits in Vollbrand. Die Flammen hatten zu diesem Zeitpunkt schon auf die darüberliegende Wohnung übergegriffen.
Dichter Rauch hatte sich im gesamten Gebäude ausgebreitet. In allen Geschossen machten Bewohnerinnen und Bewohner an Fenstern und auf Balkonen auf sich aufmerksam. Der Bewohner der Brandwohnung konnte sich selbstständig ins Freie retten und erlitt lediglich leichte Verletzungen. Aufgrund der unübersichtlichen Lage in dem achtgeschossigen Wohngebäude wurde die Alarmstufe erhöht und ein zweites Einsatzfahrzeug mit Drehleiter aus Langenfeld nachalarmiert. Insgesamt kontrollierten die Einsatzkräfte 43 Wohnungen auf Brand- und Rauchausbreitung. Acht Personen erlitten leichte Rauchvergiftungen und wurden vor Ort ambulant durch den Notarzt versorgt; ein Transport in ein Krankenhaus war nicht erforderlich.
Die Feuerwehr Monheim am Rhein war mit der hauptamtlichen Wache sowie den Löschzügen Monheim und Baumberg der Freiwilligen Feuerwehr mit rund 40 Einsatzkräften vor Ort. Unterstützt wurden sie von drei Rettungswagen, einem Notarzt und der zusätzlichen Drehleiter der Feuerwehr Langenfeld. Wie das Feuer entstanden ist, ist nun Gegenstand von polizeilichen Ermittlungen. (tb)


