Warntag: Am 11. September heulen die Sirenen auch in Monheim am Rhein

Bundesweit werden am 11. September die Warnkonzepte über die örtlichen Sirenen sowie Smartphones getestet

Am Donnerstag, 11. September, findet erneut der bundesweite Warntag statt. Ab 11 Uhr werden dabei in ganz Deutschland die vorhandenen Warnsysteme getestet – auch in Monheim am Rhein ertönen die Sirenen. Zusätzlich werden Warnmeldungen an Smartphones verschickt. Ziel ist es nicht nur, die Funktionsfähigkeit der Technik regelmäßig zu überprüfen, sondern auch, die Bevölkerung mit den Signalen und ihrer Bedeutung vertraut zu machen.

Sirenen wird ein Weckeffekt zugeschrieben. Gerade nachts sind im Normalfall der Fernseher und das Radio ausgeschaltet und das Smartphone gegebenenfalls lautlos gestellt. An dieser Stelle erregt der Ton der Sirenen Aufmerksamkeit und könnte Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Schlaf aufwecken. Da Sirenenanlagen als maßgebliche Warnmöglichkeit angesehen werden, wird das Sirenennetz im Kreis Mettmann seit mehreren Jahren modernisiert und bestehende Lücken werden geschlossen. Mittlerweile sind 83 von 123 geplanten Standorten fertiggestellt.

Aber was ist bei dem Probealarm wann zu hören? Zu Beginn gibt es einen einminütigen Dauerton. Dieser steht in einem Ernstfall für die Entwarnung und soll am Warntag auf den folgenden Probealarm hinweisen. Das eigentliche Warnsignal ertönt dann ab 11:06 Uhr – also fünf Minuten später. Eine Minute lang erklingt ein auf- und abschwellender Heulton, der im echten Notfall auf eine Gefahrenlage hinweist. Nach einer weiteren fünfminütigen Pause beendet ein einminütiger Entwarnungsdauerton den Probealarm um 11:12 Uhr.

Im Ernstfall gilt: geschlossene Räume aufsuchen, Fenster und Türen schließen und gegebenenfalls das Radio einschalten. Über Sender wie Radio Neandertal oder WDR 2 werden aktuelle Informationen und Verhaltenshinweise verbreitet. Der Kreis Mettmann hat zudem die Möglichkeit, das Programm von Radio Neandertal bei Bedarf zu unterbrechen und eigene Durchsagen zu senden – auch dieser Ablauf wird am Warntag erprobt.

Neben den Sirenen spielen Smartphones eine wichtige Rolle: Über Warn-Apps wie „Nina“, „Katwarn“ und „Biwapp“ sowie per Cell Broadcast verschickt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe eine Testmeldung direkt auf die Geräte. Zusätzlich informieren im Ernstfall auch soziale Medien, städtische Internetseiten und [extern]www.kreis-mettmann.de. Weitere Informationen zum Warntag und zu den Sirenensignalen gibt es auf der Website [extern]www.warnung.nrw. (at)

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