Wann die Monheimerinnen und Monheimer zum Mängelmelder greifen

Online-Beschwerde-Tool wurde im vergangenen Jahr 1015 Mal genutzt

Fällt im Stadtgebiet ein Mangel auf, am besten schnell per Smartphone, Tablet oder am Computer www.maengelmelder.monheim.de den Schaden der Stadtverwaltung melden. Foto: Tanja Bamme

Ein Pflasterstein wackelt, eine Laterne bleibt dunkel, auf dem Spielplatz ist die Wippe kaputt: In solchen Fällen können die Monheimerinnen und Monheimer zum Beispiel zum Smartphone greifen und den Mängelmelder aufrufen. Die Online-Plattform ist der schnelle Weg, die Stadtverwaltung auf Schäden und Probleme aufmerksam zu machen. 622 Bürgerinnen und Bürger machten davon im vergangenen Jahr Gebrauch: Vom 1. Januar bis zum 31. Dezember gaben sie insgesamt 1015 Meldungen ein. Damit bleibt der Mängelmelder die meistgenutzte Beteiligungsplattform im städtischen Mitmach-Portal. 

Mit Abstand am häufigsten wählten die Nutzenden die Kategorie „Abfall / Sauberkeit“ aus: 254 Meldungen hierzu gingen 2025 ein. An zweiter Stelle folgten Verkehrsangelegenheiten (157 Meldungen), danach Grünflächen (135), Sicherheit und Ordnung (101), Straßenschäden (74), Spielplätze (67) und Beleuchtung (58). Nur wenige Meldungen gab es zu Baustellen (33), Radverkehr (21), Straßenentwässerung (13), Kanal (11) sowie Brunnen (9). Dazu wurden noch 82 sonstige Mängel gemeldet, die nicht in eine der anderen Kategorien passten.

Bearbeitung dauert durchschnittlich 10,7 Tage

Pro Monat wurden im Schnitt 85 Meldungen erfasst, mit den Spitzenmonaten Mai (121 Meldungen), Januar und Juli (jeweils 101), August (99) und Juni (96). Im Mittel dauerte es 10,7 Tage, bis ein Mangel abgeschlossen wurde – Wochenenden und Feiertage eingerechnet. Das heißt, in vielen Fällen ging es deutlich schneller, manchmal aber auch langsamer.  So gehen zum Beispiel in der Kategorie Beleuchtung Reparaturen oft mit Tiefbauarbeiten einher, was die Bearbeitungsdauer naturgemäß verlängert. Ein Jahr zuvor betrug die durchschnittliche Bearbeitungszeit der Mängel 11,8 Tage – die Verwaltung ist bei der Lösung der Mängel also schneller geworden. Im Vorjahr gingen mit 1248 Meldungen aber auch rund 230 Mängel mehr ein.

Anders als in den Vorjahren nahm die mobile Nutzung im vergangenen Jahr nicht weiter zu: 424 Meldungen gaben die Monheimerinnen und Monheimer mobil per App ein, 591 am Computer. 2024 war das Verhältnis noch nahezu ausgeglichen gewesen. 

Zwei Drittel aller Mängel wurden gelöst

686 der Meldungen – ziemlich genau zwei Drittel – konnten erfolgreich abgeschlossen werden: Sie wurden von den Fachabteilungen gelöst und mit dem grünen Marker versehen. 108 Meldungen wurden „ungelöst abgeschlossen“ – das passiert zum Beispiel, wenn die Stadt nicht zuständig ist, etwa weil es sich um eine private Fläche handelt. 186 Meldungen musste das Team der Bürgerschaftsbeteiligung zudem ablehnen – oft, weil es sich nicht um Mängel, sondern um Ordnungswidrigkeiten handelte. „In diesen Fällen ist der Mängelmelder als öffentliches Forum nicht die richtige Plattform“, erklärt Olivia Konieczny vom Team der Bürgerschaftsbeteiligung. Kollegin Sabine Rottmann fügt hinzu: „Wenn jemand falsch parkt, gehört sein Kennzeichen nicht dort veröffentlicht – das sind Fälle für die Bußgeldstelle.“ Oft werden auch nicht geleerte Tonnen, Sperrmüll oder volle Altkleidercontainer gemeldet – alles das kann über den Mängelmelder aber nicht bearbeitet werden, sondern läuft direkt über das jeweilige verantwortliche Unternehmen. Zu jedem Mangel erhalten die Melderinnen und Melder eine Antwort. 

Um die große Zahl an Meldungen zügig zu erledigen, arbeiten Dutzende Beschäftigte in allen Fachbereichen der Stadtverwaltung am Mängelmelder mit – bis hin zu den Städtischen Betrieben (SBM), die am Ende dafür sorgen, dass zum Beispiel ein Schlagloch verschlossen wird. Geht eine Meldung ein, wird sie geprüft und an die Zuständigen weitergegeben. Beim Eingeben sollten Nutzende ein Foto des Schadens hinzufügen – nur dann lässt sich die Lage direkt einschätzen und passende Schritte können sofort in die Wege geleitet werden.

Der Mängelmelder ist direkt über [extern]www.maengelmelder.monheim.de oder im Mitmach-Portal unter [extern]www.mitmachen.monheim.de erreichbar. Bei Fragen hilft das Team der Bürgerschaftsbeteiligung per E-Mail an [E-Mail]beteiligung@monheim.de oder telefonisch unter +49 2173 951-1580 sowie -1581 weiter. (pm) 

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