Auch in dieser Woche lohnt sich der Blick in den städtischen Terminkalender. Es ist wieder jede Menge los in Monheim am Rhein. Hier eine kleine Auswahl der Termine.
Am Mittwoch, 25. März, 10 bis 12 Uhr, treffen sich Interessierte im Literaturcafé in der Bibliothek an der Tempelhofer Straße, um literarische Schätze zu heben, gemeinsam Zeitungsartikel oder aktuelle Lyrik zu lesen, Tondokumenten zu lauschen, Arbeiten schreibender Monheimerinnen und Monheimer kennenzulernen und Neuigkeiten auszutauschen. Die Teilnahme kostet 6 Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich und bis Dienstag per E-Mail an
bibliothek@monheim.de oder unter Telefon +49 2173 951-4130 möglich.
Jeden Mittwoch zwischen 17 und 20 Uhr und jeden Sonntag zwischen 14:30 und 17:30 Uhr bewirtschaften Schülerinnen und Schüler das Rheincafé im Sojus 7 an der Kapellenstraße. Der Eintritt ist frei. Angeboten werden allerlei erfrischende und warme Getränke und verschiedene Speisen – von Brownies und Muffins bis hin zu Burgern und Pommes ist alles dabei. Ein paar Gesellschaftsspiele und ein Kicker stehen zum Zeitvertreib zur Verfügung.
Dokumentation über das Glück
Ein roter Kino-Klappstuhl, 16 Menschen die sich offenbaren und die Suche nach dem Glück. Was macht uns glücklich? Freiheit spüren? Wenn wir mit unserer Heimat verwurzelt sind? Müssen wir einfach nur wir selbst sein? Der Dokumentarfilm „Was uns wirklich glücklich macht“, der am Donnerstag um 20 Uhr im Emotion-Kino am Ingeborg-Friebe-Platz gezeigt wird, geht diesen Fragen nach und wirft einen tiefen Blick in die Gedanken seiner Protagonisten. Der Duisburger Filmemacher Michael Hoch ist dafür quer durch Deutschland gereist. Authentisch und ohne Regieanweisungen erzählen die Protagonisten ihre ganz eigene Strategie mit dem Leben umzugehen und wie sie das Glück für sich entdeckt und sich aus den dunkelsten Momenten des Lebens zurückgekämpft haben, unter ihnen sind zum Beispiel ein Aussteiger, der Bestsellerautor Klaus-Peter Wolf, eine Ordensschwester und auch ein Obdachloser. Ebenso kommt eine Glücksforscherin zu Wort. Der Film gewann nicht nur den „Silver Award“ beim Filmfest Freising als „Beste Dokumentation“", sondern ist auch international ausgezeichnet worden. Im Anschluss gibt es ein Publikumsgespräch mit dem Produzenten.
Mit Not Scientists und Skin of Tears kommt Indie-Rock aus Frankreich und Melodic Core aus Wermelskirchen am Freitag ins Sojus 7 an der Kapellenstraße. Der Einlass startet um 19:30 Uhr, Konzertbeginn ist um 20:30 Uhr. Der Eintritt kostet an der Abendkasse 17 Euro beziehungsweise13 Euro ermäßigt.
Vortrag auf Haus Bürgel
Haus Bürgel am Urdenbacher Weg lädt am Samstag um 15 Uhr zum Vortrag „Transparenz im Grenzgebiet – römische Glasverarbeitung unweit des Niedergermanischen Limes“ mit dem Referenten Frank Wiesenberg ein. Verzierte Trinkgläser, dekorative Kannen, profane vierkantige Krüge oder Fensterglas: Seit der römischen Zeit ist Glas aus unserer Region nicht mehr wegzudenken und vieles ist uns erhalten geblieben. Aber wo kommt das Glas her und wer hat es gemacht? Sind Fensterglas und Glasgefäße Importe oder eher lokal gefertigte Produkte? Wie sahen die römischen Glasöfen aus und was ist von ihnen heute noch zu finden? Das sind nur ein paar der Fragen, für die der Vortrag einige Antwortmöglichkeiten und viel Diskussionsstoff bieten wird. Eine Anmeldung ist erforderlich per E-Mail an
hausbuergel@monheim.de oder per Telefon unter +49 2173 951-8930. Die Teilnahme kostet 9 Euro inklusive einem Getränk.
Hochkarätiges Theater mit dem Stück „Die Guten“ am Samstag um 19:30 Uhr in der Aula am Berliner Ring: Die vier Kardinaltugenden Fortitudo (Tapferkeit), Justitia (Gerechtigkeit), Temperantia (Mäßigung) und Prudentia (Klugheit) treffen sich alle zehn Jahre zur Bestandsaufnahme des gesellschaftspolitischen Verhaltens. Wo Jahrtausende lang Hochmut, Habgier und Wollust bei den Menschen hoch im Kurs standen, ist endlich eine Zeitenwende gekommen. Die Gesellschaft prägen nun Nachhaltigkeit, Empathie und solidarisches Miteinander. Und eigentlich sollten doch jetzt alle zufrieden sein. Letztlich sieht es dann doch in dieser Gegenwart anders aus. In ihrem humorvollen Gesellschaftsdrama beäugt Rebekka Kricheldorf auf satirische Weise unser Handeln und stellt fest, dass aktuelle Normvorstellungen so komplex sind, dass selbst die Tugenden in Selbsterklärungsnöte kommen. Kricheldorf zählt zu den bekanntesten deutschen Dramatikerinnen. Karten gibt es noch bei den Monheimer Kulturwerken am Ingeborg-Friebe-Platz, Telefon +49 2173 276-444, E-Mail
info@monheimer-kulturwerke.de. Direkt bestellen kann man auf der Homepage unter
www.monheimer-kulturwerke.de.
Lust auf Free Jazz? Am Samstag um 19 Uhr ist es in der Aula möglich. Zu den Musikern: Anfang der 1970er-Jahre prägte der Pianist Keith Jarrett im Zusammenspiel mit Charlie Haden, Paul Motian und Dewey Redman einen gänzlich neuen Jazz-Stil. Die 17 gemeinsamen Alben der vier Musiker, die informell als „American Quartet“ bezeichnet wurden, erweiterten die Tradition um einen funkigen Soulgeschmack, der sich nicht den elektrischen Fusion-Stilen der Zeit anpasste. Diesen speziellen Sound lassen nun die beiden Gründungsmitglieder des amerikanischen Avantgarde-Ensembles „The Bad Plus“, Reid Anderson und Dave King, wieder aufleben. „The Bad Plus“ sind stets damit beschäftigt, Brücken zwischen Genres und Techniken zu schlagen, während sie die unendlichen Möglichkeiten außergewöhnlicher, perfekter Synchronisation erforschen. Auf die akustische Spurensuche nach dem American Quartet nehmen „The Bad Plus“ den Tenorsaxophonisten Chris Potter mit. Potter zählt mit seinem energetischen und intuitiven Spiel zu den prägendsten Musikern der amerikanischen Jazz-Szene, der sich heute ganz genau aussuchen kann, mit wem er ein Projekt zusammen angeht. Und wenn jemand in die großen Fußspuren des Klaviertitans Keith Jarrett passt, dann ist es der Amerikaner Craig Taborn, der genau wie das große Vorbild einer der wichtigen Klavier-Solo-Künstler des Jazz-Labels ECM ist. Taborn gehört zu den großen Improvisatoren des Jazz von der großen Gesangslinie bis zum Minimal-Techno – genau richtig für das Projekt mit „The Bad Plus”. Karten gibt es noch bei den Monheimer Kulturwerken.
Diese und weitere Termine lassen sich im
Terminkalender auf der städtischen Website im Bereich Freizeit und Tourismus finden. Zudem gibt es jeden Dienstag eine Übersicht der Termine im städtischen WhatsApp-Kanal der Stadt. Einfach in der Kanalsuche die Stadt Monheim am Rhein eingeben, Kanal abonnieren und keine News mehr verpassen. (nj)


