Urban Gardening: Bürgerschaftsbeteiligung zum gemeinschaftlichen Gärtnern geht an den Start

Mit Familie, Freundinnen und Nachbarn selbst angebautes Obst und Gemüse ernten? Die Stadt macht’s möglich! Jetzt sind wieder die Ideen der Monheimerinnen und Monheimer gefragt!

Wie können sich Monheimerinnen und Monheimer beim Urban Gardening einbringen? Welche Voraussetzungen müssten dafür erfüllt sein und wo wird Unterstützung gebraucht? Im städtischen Mitmach-Portal können Bürgerinnen und Bürger jetzt ihre Vorschläge und Fragen zum Thema einbringen. Foto: Stadt Monheim am Rhein

Urbanes Gärtnern macht Spaß, ist nachhaltig und kommt als Angebot nun auch nach Monheim am Rhein: Künftig sollen zwei große Anbauflächen für die gemeinschaftliche Gartenarbeit zur Verfügung gestellt werden. Im Mitmach-Portal startet jetzt eine Befragung, die dabei helfen soll, das Projekt maßgeschneidert an den Start zu bringen. Hier können die Bürgerinnen und Bürger der Stadtverwaltung ganz konkret mitteilen, wie sie sich ihr ideales Urban-Gardening-Projekt vorstellen und welche Voraussetzungen für sie idealerweise erfüllt sein sollten, damit sie selbst zu Spaten und Gießkanne greifen.

Seit den 70er-Jahren sind Gemeinschaftsgärten auf dem Vormarsch und liegen mehr denn ja im Trend. Kein Wunder, denn sie verbessern das Mikroklima, ermöglichen ressourcenschonenden Anbau, schaffen gemeinschaftliche Biotope innerhalb der Stadt und bereichern das städtische Zusammenleben.

Dafür stellt die Stadt zwei Flächen in beiden Stadtteilen zur Verfügung, die in neuen Wohngebieten eingebettet sind und viele Entwicklungsmöglichkeiten bieten. Im Baumberger Osten soll künftig auf 5.000 Quadratmetern gemeinsam gegärtnert werden können. Die zweite Fläche liegt im Monheimer Süden: Im Pfingsterfeld wird eine Streuobstwiese mit 3.300 Quadratmetern für die Stadtgemeinschaft zur Verfügung gestellt.

Bürgermeister Daniel Zimmermann ist das Thema wichtig: „Klimafreundlichkeit, fairen Handel und ein ausgewogenes Stadtklima haben wir uns als Stadt schon lange als strategische Ziele gesetzt. Im Großen sieht man das am Klimaschutzkonzept, das Monheim am Rhein bis 2035 klimaneutral machen soll“, betont Zimmermann. „Urban Gardening bietet die schöne Möglichkeit, auch im Kleinen und mit eigenem Engagement etwas zu verändern, Bio-Lebensmittel anzubauen, saisonal zu essen und sich einzubringen. Das möchten wir allen Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen – auch ohne eigenen Garten.“

Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Stadtverwaltung die Konsultation auf der städtischen Mitdenken-Plattform gestartet und freut sich ab sofort auf die Anregungen der Monheimerinnen und Monheimer. Die Befragung ist direkt unter [extern]www.mitdenken.monheim.de oder über das städtische Mitmach-Portal unter [intern]www.mitmachen.monheim.de zu erreichen.

Mit Engagement zum Gemeinschaftsgarten

Ziel der bis zum 25. Juni zum gemeinsamen Mitdenken einladenden Konsultation ist es, das Thema Urban Gardening möglichst vielseitig und angepasst an die Voraussetzungen in Monheim am Rhein umzusetzen. Die beiden städtischen Anbauflächen und nötigen Organisationsstrukturen sollen so vorbereitet werden, dass sich möglichst viele Bürgerinnen und Bürger an den Gemeinschaftsgärten beteiligen können. Denn was aus den beiden Gartenflächen wird, liegt letztlich in der Hand der Monheimerinnen und Monheimer.

Die Antworten aus der Konsultation arbeitet dann das Team der städtischen Grünflächen-Abteilung direkt in die weiteren Projektvorbereitungen mit ein. Entstehen soll so ein Konzept, das die Betreuung und Pflege der urbanen Gärten sicherstellt. Ergänzend hinzu kommen außerdem die Ergebnisse der beiden Bürgerschaftsabende zu den geplanten Wohngebieten.

Bei Fragen steht das Team der Bürgerschaftsbeteiligung den Monheimerinnen und Monheimern unter [E-Mail]beteiligung@monheim.de zur Verfügung. Bei technischen Problemen können sich Nutzerinnen und Nutzer auch direkt an das Dienstleister-Team von Crowdinsights unter [E-Mail]hallo@crowdinsights.de wenden, das die Stadt bei der Mitdenken-Konsultation unterstützt. (ts)

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