Ulla-Hahn-Autorenpreis geht an Björn Stephan

Fachjury mit Ulla Hahn entscheidet sich für den Roman „Nur vom Weltraum aus ist die Erde blau“

Mit dem Ulla-Hahn-Preis werden Debüt-Arbeiten junger Autorinnen und Autoren unter 35 Jahren gewürdigt. Im September erhält Björn Stephan die Auszeichnung. Foto: Mario Wezel

Die Fachjury mit der in Monheim aufgewachsenen Autorin Ulla Hahn als Vorsitzenden hat sich in diesem Jahr für „Nur vom Weltraum aus ist die Erde blau“ entschieden. Cover: Galiani Berlin

Björn Stephan wurde 1987 geboren, hat im Februar seinen ersten Roman veröffentlicht und wird dafür nun mit dem Ulla-Hahn-Autorenpreis ausgezeichnet. Die Fachjury mit der in Monheim aufgewachsenen Autorin Ulla Hahn als Vorsitzenden hat sich in diesem Jahr für seinen Erstlingsroman „Nur vom Weltraum aus ist die Erde blau“ entschieden. Björn Stephan wird die Auszeichnung am 17. September bei einer Preisverleihung auf dem Schiff „MS Rheinfantasie“ entgegennehmen. Dort wird auch der Wi(e)derworte-Preis an [intern]Antje Leser verliehen, mit dem die Stadt herausragende Kinder- und Jugendliteratur prämiert.

Den mit 10.000 Euro dotierten Ulla-Hahn-Autorenpreis vergibt die Stadt Monheim am Rhein alle zwei Jahre an junge Autorinnen und Autoren eines beeindruckenden Erstlingswerks. Björn Stephan ist nun der fünfte Preisträger. In „Nur vom Weltraum aus ist die Erde blau“, erschienen im Verlag Galiani Berlin, erzählt er von einer Plattenbausiedlung in der DDR. In den 90er Jahren ist die Welt hier eher grau. Die beiden Hauptfiguren des Buches, Sascha und Juri, suchen ihre Fluchtwege aus dem tristen Alltag: Sascha, indem er auf geheime Jagd nach einzigartigen Wörtern geht und Juri, die sich diesen Namen nach dem ersten Kosmonauten, Juri Gagarin, zugelegt hat, entflieht mit ihrem Wissen über das Universum in den Weltraum. „Dieses Wissen, diese naturwissenschaftliche Dimension ihres Weltbildes in einer leichthin poetischen Sprache in die Belletristik einzubringen, ist Björn Stephan überzeugend gelungen“, erklärt die Jury. „Die genaue Darstellung der Lebenswirklichkeit der beiden Heranwachsenden in einem untergegangenen Land gerät dabei keineswegs aus dem Blickfeld – denn makellos schön ist die Erde nur vom Weltraum aus –  oder im Kosmos der Wörterwelten, mit der sich ein junger Mensch sein ganz persönliches Universum schafft.“

Björn Stephan, 1987 in Schwerin geboren, heute in München lebend, kann für seinen ersten Roman auch auf eigene Erfahrungen zurückgreifen. Er überzeugte die Jury „durch die sprachlich souveräne Verbindung von Erfahrung und Erfindung und eine Öffnung des Blickfeldes über unseren Erdkreis hinaus.“ Zur Jury unter Vorsitz von Dr. Ulla Hahn gehörten in diesem Jahr Maren Jungclaus (Literaturbüro NRW, Düsseldorf), Dr. Lothar Schröder (Verantwortlicher Redakteur für Geistiges Leben bei der Rheinischen Post) und Swapna Panamthottathil (Lehrerin am Otto-Hahn-Gymnasium).

Auf der Shortlist für den fünften Ulla-Hahn-Autorenpreis standen insgesamt zwölf Autorinnen und Autoren: Cihan Acar mit „Hawaii“, Carla Cerda mit „Loops“, Kenah Cusanit mit „Babel“, Yannic Han Biao Federer mit „Und alles wie aus Pappmaché“, Alisha Garmisch mit „Lustdorf“, Kristin Höller    mit „Schöner als überall“, Fabian Neidhard mit „Immer noch wach“, Ronya Othmann mit „Die Sommer“, Mithu M. Sanyal mit „Identitti“, Benjamin Quaderer mit „Für immer die Alpen“ und Swaskia Warzecha mit „Approximanten“. Die Wahl fiel schließlich auf Björn Stephan. (bh)

[PDF]Trägerinnen und Träger der städtischen Literaturpreise

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