Stadt löst 2017 fast 1000 Meldungen über den Mängelmelder

Bürgerinnen und Bürger melden Müll, schwierige Verkehrssituationen oder defekte Laternen

Rote, gelbe und grüne Markierungen zeigen auf einer Stadtkarte den Bearbeitungsstatus eines Mangels an.

Das Monheimer Stadtgebiet ist so groß wie 3220 Fußballfelder. Auf 23 Quadratkilometern sind täglich zahlreiche städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterwegs, um alle öffentlichen Flächen und Gebäude sauber und instand zu halten. Doch auch sie können nicht überall gleichzeitig sein. Für Schlaglöcher, überfüllte Mülleimer und defekte Laternen hat die Stadt Monheim am Rhein vor sechs Jahren den Mängelmelder eingeführt. Jeder Bürger kann so bequem im Internet einen Mangel eintragen und die zuständigen Stellen im Rathaus schnell und unbürokratisch informieren. Nach spätestens zwei Tagen erhält der Melder eine erste Rückmeldung, jeder Bearbeitungsschritt kann öffentlich verfolgt werden.

Jetzt liegen die Zahlen für das Jahr 2017 vor. Vom 1. Januar bis zum 31. Dezember wurden von 540 Nutzerinnen und Nutzern insgesamt 994 Mängel gemeldet. Dabei ist die Tendenz deutlich steigend: 2014 gab es im gesamten Jahr 411 Meldungen, 2015 waren es 460 und 2016 insgesamt 569 Meldungen – im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl der Meldungen beinahe verdoppelt. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Anzahl der Mängel im Stadtgebiet zunimmt – parallel sinkt das Meldungsaufkommen über andere Kanäle wie das Kontaktformular auf der Internetseite. Die Mängel verteilen sich auf die zwölf Kategorien Abfall und Sauberkeit, Anregung und Lob, Baustellen, Beleuchtung, Brunnen, Grünflächen und Spielplätze, Kanal, Radverkehr, Sicherheit und Ordnung, Straßenentwässerung, Straßenschäden und Verkehrsangelegenheiten.

Wie die jährliche Online-Befragung zum Haushalt wird auch der Mängelmelder in Zusammenarbeit mit der Darmstädter Firma „wer denkt was“ angeboten. Der Zugang zum Mängelmelder findet sich auf Startseite der städtischen Internetseite im [intern]Mitmach-Portal. Smartphone-Nutzer können auch die kostenlose App herunterladen. Wer einen Mangel melden will, muss dabei lediglich eine gültige E-Mail-Adresse angeben. Zu jedem Mangel können Nutzer eine kurze Erläuterung schreiben, die entsprechende Kategorie und den Ort in einer Karte auswählen und optional auch ein Foto hochladen. Für mehrere Mängel sollten auch mehrere Meldungen angelegt werden. Nach einer kurzen Überprüfung werden die Meldungen freigegeben und im zuständigen Bereich bearbeitet und schließlich gelöst. Alle Schritte lassen sich über den Mängelmelder leicht verfolgen. Wer eine Rückfrage zu einer Meldung hat, kann sie direkt in der jeweiligen Meldung über die Kommentarfunktion im unteren Bereich stellen. Auch Aktualisierungen können hier abonniert werden.

Im Jahr 2017 waren je ein Fünftel der Meldungen Hinweise auf Müll oder schwierige Verkehrssituationen. Rund 140 Meldungen gab es jeweils in den Kategorien Sicherheit und Ordnung und Grünflächen und Spielplätze. Hier geht es meist um seit Monaten parkende Fahrzeuge oder zugewachsene Gehwege. Doch nicht immer können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Städtischen Betriebe (SBM) auch eingreifen. Wenn sich der Mangel auf einem Privatgrundstück befindet oder das Land zuständig ist, werden die Meldungen weitergeleitet und mit dem Vermerk „ungelöst abgeschlossen“ beendet. Die MEGA hat nach Hinweisen aus dem Mängelmelder 2017 mehr als 100 Laternen repariert. Weitere Meldungen entfallen auf die Kategorien Straßenschäden (60 Meldungen) und Baustellen (34 Meldungen).

Trotz aller Bemühungen kann die endgütige Bearbeitung eines Mangels auch einmal länger dauern. Bei abgestellten Autos müssen zum Beispiel mehrwöchige Fristen eingehalten werden, in anderen Fällen Anwohner kontaktiert werden. Rückfragen können aber über die Kommentarfunktion jederzeit schnell beantwortet werden. (bh)

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