Zum 88. Mal jährt sich die Pogromnacht aus düstersten Zeiten des Nationalsozialismus. Aus diesem Anlass lädt die Stadt zu einer Gedenkstunde für 18 Uhr in die Evangelische Altstadtkirche an der Grabenstraße ein.
Erinnert wird an den 9. November 1938, als Nazi-Verbrecher gemeinsam mit biederen Mitläuferinnen und Mitläufern überall in Deutschland Synagogen verwüsteten und in Brand steckten. Jüdische Geschäfte und Häuser wurden geplündert, jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger, obwohl eigentlich vertraute Nachbarn, verfolgt, misshandelt und ermordet. Millionenfach wurde weggesehen – auch in Monheim am Rhein.
Musikalisch werden das Jugendblasorchester der Peter-Ustinov-Gesamtschule und die städtische Musikschule durch den Abend begleiten. Nach einem Grußwort von Pfarrer Falk Breuer erinnern Schülerinnen und Schüler der Ulla-Hahn-Gesamtschule sowie des Otto-Hahn-Gymnasiums an die Geschehnisse in Monheim am Rhein am 9. November 1938. Bürgermeisterin Sonja Wienecke wird eine Ansprache halten.
Im Anschluss findet am Mahnmal auf dem Kradepohl eine Kranzniederlegung mit stillem Gedenken statt. Die Veranstaltung ist öffentlich. (pm)


