Neue Ideen für die Monheimer Altstadt

Stadt startet Wettbewerb zur Steigerung der Attraktivität – „Das Potential ist riesig!“

Die Stadt Monheim am Rhein hat sich neben der künftigen Ausweitung ihrer touristischen Angebote und der Schaffung zahlreicher neuer, attraktiver Anlaufpunkte im Landschaftspark Rheinbogen zum Ziel gesetzt, auch die Monheimer Altstadt wieder attraktiver für Gäste zu gestalten.

Hierzu hat die städtische Wirtschaftsförderung ein Aktivierungsprogramm aufgelegt. Eine der darin enthaltenen Maßnahmen ist die Anmietung von drei aktuell noch leerstehenden Ladenlokalen am Alten Markt. Die Anmietung erfolgt dabei durch die Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG). Sie vermietet an passende (Unter-)Mieter weiter, die die Einheiten künftig gewerblich nutzen und neu beleben sollen. Für zwei der drei nebeneinanderliegenden Ladenlokale, für die die Besitzer zuvor schon die Umwandlung in Wohnraum geplant hatten, wurden inzwischen bereits erfolgversprechende Betreiber gefunden.

Im Rahmen eines Wettbewerbs sollen nun ein weiteres Nutzungskonzept sowie ein Betreiber für die dritte Immobilie (Turmstraße 17, ehemals Gaststätte „Alter Markt“) gefunden werden. Die Stadt kooperiert hier mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) sowie mit dem Deutschen Hotel- und Gastwirtschaftsverband (DEHOGA).

Tagestouristen vom Rheindeich in die Altstadt leiten

Zum Startschuss für den ab sofort bis zum 30. April 2014 laufenden Altstadt-Wettbewerb präzisierten Bürgermeister Daniel Zimmermann und die Vertreter der städtischen Wirtschaftsförderung gemeinsam mit ihren Kooperationspartner noch einmal die gesteckten Ziele. Monheims Stadtoberhaupt wies in diesem Zusammenhang noch einmal auf die großen Besucherströme hin, die sich vor allem an den Wochenenden zu Fuß oder mit ihren Fahrrädern entlang des Rheindeiches bewegen – kaum 300 Meter an der Monheimer Altstadt vorbei. Hier tobte einst regelmäßig das Leben. „Ich habe selber zwei Jahre in Monheim gelebt und weiß, wie vital sich diese Altstadt angefühlt hat“, unterstreicht auch DEHOGA-Gastro-Experte Bernd Luxenburger. „Das Potenzial hier ist einfach riesig. Und den Altstadt-Wirten, die schon da sind, kann ich nur zurufen: Licht zieht Motten und Menschen gleichermaßen an. Und je mehr Farbnuancen Sie anbieten, umso mehr werden kommen. Von dem jetzt angestoßenen Aufschwung werden alle profitieren!“

Auch IHK-Stadtmarketing-Expertin Tina Schmidt fand viel Lob für das städtische Aktivierungsprogramm und den Wettbewerb. „Wir freuen uns als IHK sehr über einen so innovativen Ansatz.“ Sowohl Existenzgründern als auch Händlern oder Gastronomen auf Expansionskurs sicherte sie ihre Unterstützung zu. Und diese Unterstützung gibt es vor allem für den Gewinner des Altstadt-Wettbewerbs geballt. Bei der Beratung allein bleibt es nicht. Denn auch die Miete für das Objekt an der Turmstraße 17 wird in den ersten drei Jahren gestaffelt angeboten. Bei gastronomischer Nutzung wären es wegen der erhöhten Kosten für die Küchen-Einrichtung, sogar vier Jahre. Auch das unterstreiche nochmal deutlich die Nachhaltigkeit, mit der das Gesamtprojekt Altstadtaktivierung angegangen werde, betonte Bürgermeister Daniel Zimmermann. Der SEG falle dabei eine absolute Paraderolle zu, hob deren Geschäftsführer Thomas Waters hervor und verwies auf die guten Erfahrungen im Gewerbegebiet Rheinpark: „Als wir das als Stadtentwicklungsgesellschaft gekauft haben, hat auch noch niemand an die Vision geglaubt, daraus tatsächlich ein erfolgreiches Gewerbegebiet entwickeln zu können. Heute ist es genau das.“ Und heute fehle es eben auch noch einigen Immobilienbesitzern in der Altstadt am Glauben daran, hier wieder etwas richtig Positives bewegen zu können.

Eine kreative Idee als Ergänzung zu dem, was schon da ist

Bei der Stadt, der IHK und der DEHOGA glaubt man auf jeden Fall fest an den Erfolg – auch für das Objekt Turmstraße 17. Oliver Brügge, Abteilungsleiter der städtischen Wirtschaftsförderung: „Wichtig ist, dass das Konzept, was wir jetzt beim Wettbewerb suchen, etwas neues bringt, etwas innovatives und etwas anderes als das, was jetzt schon da ist. Für kreative Ideen wollen wir den Eingang da gar nicht mit zu viel eigenen Vorschlägen eng machen, sondern die Tür bewusst ganz weit öffnen. Ein entscheidendes Kriterium ist allerdings, dass das neue Angebot auch an den Wochenenden von den Altstadt-Besuchern genutzt werden kann.“ – Voraussichtlich noch diesen Sommer werden am Alten Markt ein Brauhaus mit eigenem Monheimer Bier und ein Schlager-Café eröffnen.

Den Altstadt-Wettbewerb koordiniert Estelle Dageroth, vom City-Management, Tel. (02173) 951-629, [intern]edagerothdo not copy and be happy@monheimdot or no dot.de. Mehr zur Monheimer Altstadt und alle Unterlagen für den jetzt bis 30. April laufenden Wettbewerb gibt es auch auf [intern]www.monheimeraltstadt.de

 

 

 

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