Monheimerinnen und Monheimer werden „Engel der Kulturen“

Am Donnerstag, 25. August gilt: Mitgehen. Mitmachen. Flügel ausbreiten.

Die Stadt Monheim am Rhein wird Teil des interkulturellen Kunstprojekts „Engel der Kulturen“. Und alle Monheimerinnen und Monheimer sind eingeladen, mit dabei zu sein!

Am Donnerstag, 25. August, ab 15 Uhr, wird von der Osman-Gazi-Moschee an der Niederstraße aus eine etwa 1,50 Meter hohe Stahlskulptur durch die Stadt gerollt, in deren innerem Ring die Symbole der drei abrahamitischen Weltreligionen Islam, Juden- und Christentum eingearbeitet sind – also Halbmond, Stern und Kreuz. Mit dieser Skulptur werden auf dem Weg an fünf Stationen Sandabdrücke hinterlassen, die auf faszinierende Weise einen Engel formen – den Engel der Kulturen. Vorbei an der evangelischen und der katholischen Kirche geht es durch die Altstadt zum früheren Standort des jüdischen Bethauses an der Grabenstraße und schließlich, gegen 18 Uhr, zum Haus der Chancen an der Friedenauer Straße 17 c. Dort wird zum Abschluss eine Intarsie aus Stahl und blauem Beton, in Form des Engels der Kulturen, fest in den Boden eingelassen. Bei einer kleinen Bewirtung gibt es die Möglichkeit zum Austausch – auch mit den beiden ideengebenden Künstlern Carmen Dietrich und Gregor Merten, die den gesamten Tag begleiten werden. Das gesellige Zusammensein wird von einem musikalischen und Programm umrahmt.

Die vom städtischen Integrationsrat initiierte und vom Rat der Stadt Monheim am Rhein einstimmig beschlossene Aktion wird von allen großen in Monheim am Rhein vertretenen Glaubensgemeinschaften unterstützt und aktiv begleitet. Sie sorgen an den fünf Einzelstationen für einen freundlichen Empfang und eine kleine kulturelle Darbietung. Die gesamte Laufstrecke beträgt knapp vier Kilometer. Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Nach dem Start in der Niederstraße wird die Gruppe mit der runden Engelskulptur gegen 16 Uhr in der Altstadt erwartet, zunächst an der Altstadtkirche in der Grabenstraße, gegen 16.30 Uhr dann vor St. Gereon.

Seit Beginn dieser Woche liegen im Rathaus sowie in zahlreichen Gemeindezentren und öffentlichen Gebäuden Flyer mit dem Programm für den 25. August aus. Zudem steht der Flyer auf der Startseite der städtischen Homepage zum Download bereit. Direkt zum Download geht es zudem auch [intern]hier. Die Wegstrecke ist hier gegenüber den gedruckten Flyern nochmal leicht modifiziert worden, da mit sehr vielen Wegbegleitern gerechnet wird. Weitere Informationen gibt es auf www.monheim.de , beim städtischen Inklusionsbeauftragen und Ersten Beigeordneten Roland Liebermann, rliebermann@monheim.de, Tel. 02173 951-801, auf www.engel-der-kulturen.de sowie in den örtlichen Gemeindezentren. (ts)

Hintergrund – Die Kunstaktion

Der Engel der Kulturen übersetzt den von verschiedenen Gruppen der Gesellschaft und Religionsgemeinschaften geführten Dialog in ein klares Bild und regt zum gemeinschaftlichen Handeln an. Das im Mittelpunkt stehende Zeichen, in dessen Innerem sich die Gestalt eines Engels zeigt, wird seit 2008 in Form von Kunstaktionen in die Öffentlichkeit gebracht.
Eine dieser Aktionen ist der Stationenweg mit der 1,50 Meter großen Skulptur zu Glaubensorten der verschiedenen Religionsgemeinschaften, Gedenkstätten und öffentlichen Einrichtungen, wo jeweils ein temporärer Sandabdruck des Engels erzeugt wird. Abschließend wird die dauerhafte Bodenintarsie an einem öffentlichen Platz verlegt und von den Anwesenden mit dem Schneidbrenner eine Intarsie für den nächsten Verlegungsort hergestellt.
Auf diese Weise werden alle teilnehmenden Städte symbolisch verbunden und es formt sich eine soziale Skulptur, die dazu einlädt, aktiv und gestaltend zum Gelingen der multikulturell geprägten Gesellschaft beizutragen.
Die beim Ausbrennen ebenfalls entstehenden inneren Formen – am Rand mit Ort und Datum der Entstehung beschriftet – werden liegend aufeinander geschichtet und bilden die stetig wachsende Engel-der-Kulturen-Säule, die in Jerusalem aufgestellt werden soll, um in dieser konfliktbeladenen Hauptstadt der drei Weltreligionen zu dokumentieren, wie viele Menschen durch die Mitwirkung an diesem Kunstprojekt für ein friedliches Zusammenleben aller Kulturen in dieser einen Welt eintreten. Die Bildhaftigkeit der Aktionen soll sowohl den Gedanken der Verpflichtung zum Frieden berührbar und erkennbar machen als auch die Menschen nachhaltig mitnehmen und erinnern.

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