Monheimer Schulen starten mit digitalem Unterricht ins neue Jahr

Schulplattform IServ meldet am Montagmorgen Probleme bei Videokonferenzen

Die Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen, hier an der Peter-Ustinov-Gesamtschule, hat die Stadt mit insgesamt rund 3.500 personalisierten Tablets ausgestattet. Foto: Thomas Lison

Nach den verlängerten Ferien hat auch für die Monheimer Schülerinnen und Schüler am Montag, 11. Januar, wieder der Unterricht begonnen. Da die Corona-Schutzverordnung Präsenzunterricht derzeit verbietet, lernen die Kinder und Jugendlichen digital. Für den etwas anderen Schulstart hat die Stadt als Trägerin der Schulen in den vergangenen Wochen technisch weiter aufgerüstet.

Über den Umfang und den Einsatz der zur Verfügung stehenden digitalen Werkzeuge entscheiden die Schulen selbst. Die Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen hat die Stadt mit insgesamt rund 3.500 personalisierten Tablets ausgestattet. Darüber hinaus gibt es weitere 1000 Tablets für Lehrkräfte und Klassensätze für Grundschulen. Aus den Klassensätzen werden den Kindern bei besonderen Bedarfslagen Geräte bereitgestellt.

Allen städtischen Schulen stellt die Stadt die Server-Variante der Schulplattform IServ zur Verfügung. Über die Plattform können Lehrkräfte, Schülerinnen, Schüler auf Stundenpläne zugreifen, Aufgaben austauschen und sich auch in Videokonferenzen begegnen. Nachdem die Braunschweiger Firma die Systemanforderungen erhöht hatte, hat die Stadt kurzfristig nachgerüstet: Für alle Schulen stehen Intel-Xeon-Prozessoren, große Arbeitsspeicher und erweiterte Festplatten zur Verfügung. „Wegen der besonderen Herausforderungen am Otto-Hahn-Gymnasium haben wir die CPU, also die zentrale Rechen- und Steuereinheit eines Computers, von den geforderten acht Rechenkernen hier sogar auf zwölf Rechenkerne erweitert“, erklärt Peter Heimann, Leiter des städtischen Bereichs Schulen.

Zum Schulstart meldete IServ am Montagmorgen, dass es bundesweit Probleme bei Videokonferenzen gibt. Auch Monheimer Schülerinnen und Schüler waren betroffen: „Die Probleme traten insbesondere an unseren weiterführenden Schulen auf, die das Videokonferenztool intensiv nutzen. Die Probleme hatten wohl auch Auswirkungen auf andere Module wie Messenger, Aufgabentool oder E-Mail“, berichtet Heimann. „Für die Lösung ist allerdings IServ verantwortlich – mit unserer Hardware sind wir gut ausgerüstet.“ Die Probleme wurden laut IServ am frühen Nachmittag behoben. (bh)

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