Die Landesstatistiker von IT.NRW haben zum Beginn des Spätsommers die Beherbergungsstatistik für das erste Halbjahr 2025 veröffentlicht. Und die Zahlen sehen im Trend weiter erfreulich aus.
Auf der Verbandsseite von Tourismus NRW äußert sich Geschäftsführerin Dr. Heike Döll-König entsprechend zufrieden. „Trotz der allgemein angespannten wirtschaftlichen Lage brummt der Wirtschaftsmotor Tourismus in Nordrhein-Westfalen. Die Zahl der Gäste ist im ersten Halbjahr gegenüber dem vergangenen Jahr mit seinen Rekordzahlen noch einmal gestiegen – obwohl wir dieses Jahr keine zugkräftige Fußball-EM hatten.“ Es sei gelungen, so Döll-König, das Reiseziel NRW in den Köpfen der Menschen zu verankern. Gerade auf dem wichtigen deutschen Markt habe NRW als Urlaubsreiseziel seit Corona kräftig hinzugewinnen können. „2024 ist die Zahl der Übernachtungen inländischer Urlaubsgäste gegenüber 2019 um 41 Prozent gestiegen.“
Dabei unterreicht die Geschäftsführerin von Tourismus NRW für das Land genau das, was auch in den Reihen der städtischen Abteilung für Wirtschaftsförderung und Tourismus im Monheimer Rathaus immer wieder betont wird: „Es sind nicht nur die Urlaubsgäste, die von Wander- und Radwegen, abwechslungsreicher Gastronomie, Museen, Festivals oder Wellnessangeboten profitieren, sondern auch die Einheimischen“, so Doll-König. Investitionen in die touristische Infrastruktur seien damit immer auch Investitionen in die Standortattraktivität.
Wie gut sich diese Investitionen machen, lässt sich auch im Monheimer Stadtbild ablesen. Das gilt neben einem lebendigen Einzelhandel zum Beispiel auch für ein immer attraktiveres Gastronomieangebot vor Ort. So waren im Monheimer Stadtgebiet 2019 noch lediglich 72 Restaurantbetriebe gemeldet, während es aktuell bereits 92 sind. Tendenz weiter steigend. Und während die eher zarten Zuwächse im NRW-Halbjahresvergleich zwischen 2024 und 2025 mit einem Plus von landesweit 17 400 Übernachtungsgästen und damit 0,1 Prozent schon Freude auslösen, steht Monheim am Rhein beim Blick auf diese Zahlen sogar noch sehr viel besser da. Carolin Wulke, Leiterin des städtischen Tourismusteams: „Allein in Monheim am Rhein haben wir hier im Vergleich zum ersten Halbjahr 2024 ein Plus von 1200 Übernachtungsgästen und eine Steigerung von 5 Prozent verzeichnen können.“ Dabei spielt das erst im Mai 2025 eröffnete Holiday Inn in Monheim Mitte noch gar nicht voll in diese Statistik rein und offenbart für die Zukunft noch jede Menge Steigerungspotential. Spätestens mit dem Start der Kulturraffinerie K714 im zweiten Halbjahr 2026 dürften die Monheimer Übernachtungszahlen mit Kongress-, Konzert- und weiteren Kulturgästen noch einmal deutlich steigen. (ts)


