Monheim am Rhein schenkt der ukrainischen Stadt Wolodymyr zwei Betriebshof-Fahrzeuge

Bürgermeister Daniel Zimmermann und Stellvertreter Lucas Risse fuhren die beiden Transporter persönlich zur Übergabe in die Partnerstadt Malbork

Bürgermeister Daniel Zimmermann (2.v.r.) bei der Fahrzeug- und Papierübergabe an seinen ukrainischen Amtskollegen Igor Palonka (2.v.l.). Rechts der Malborker Bürgermeister Marek Charzewski Foto(s): Stadt Monheim am Rhein

Wie Monheim am Rhein hat auch Malbork einen Städtebaum, der die Luftkilometer-Entfernungen zu den Partnerstädten anzeigt.

Wolodymyrs Bürgermeister Igor Palonka beim Probesitzen.

Für Monheims polnische Partnerstadt Malbork ist der seit zwei Jahren tobenden russische Krieg gegen die Ukraine nicht nur geografisch noch einmal deutlich näher: Die Menschen in der Partnerstadt fühlen ihn und seine Folgen auch deshalb besonders, weil sie ihrerseits städtepartnerschaftliche Beziehungen zur westukrainischen Stadt Wolodymyr pflegen.

Die Stadt Monheim am Rhein versucht über ihre Malborker Kontakte seit Kriegsbeginn ebenfalls zu helfen. Bei einem Treffen im Sommer hatte der ukrainische Bürgermeister Igor Palonka seinen beiden Amtskollegen Marek Charzewski (Malbork) und Daniel Zimmermann (Monheim am Rhein) von den Problemen berichtet, die durch die Abstellung zahlreicher Fahrzeuge an die Front auch bei der Aufrechterhaltung des „normalen“ Lebens in seiner Stadt entstanden sind.

Als jetzt zwei Fahrzeuge aus der Flotte des städtischen Betriebshofs zum Austausch anstanden, erinnerte sich Monheims Bürgermeister an das Sommergespräch – und fuhr die beiden Fahrzeuge nun gemeinsam mit seinem Stellvertreter Lucas Risse persönlich zur Übergabe in das 1000 Auto-Kilometer entfernte Malbork. Dort überreichten sie den noch gut in Schuss befindlichen Fiat-Kipper sowie einen VW-Transporter persönlich an Igor Palonka für die Weiterfahrt ins nochmal 600 Auto-Kilometer entfernte Wolodymyr. Der ukrainische Bürgermeister zeigte sich auch über die wärmende Dienstkleidung sowie weiteres Arbeitsmaterial im Kofferraum des Transporters hoch erfreut. „Im Sommer wird noch ein drittes Fahrzeug von uns in die Ukraine folgen,“ kündigte der Monheimer Verwaltungschef an.

Die Papier- und Schlüsselübergabe vor dem Malborker Rathaus wurde auch von der dortigen Presse begleitet. Bürgermeister Daniel Zimmermann nutzte die Gelegenheit, um erneut seine Solidarität mit dem von Russland angegriffenen Land zu bekunden: „Es ist wichtig, die Ukraine in diesem ungerechten und gefährlichen Krieg für ganz Europa zu unterstützen.“ 

Alle drei Bürgermeister äußerten trotz aller Sorgen die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Krieges und die Möglichkeit, den partnerschaftlichen Austausch dann unter friedlichen Bedingungen weiterzuführen zu können – gerne auch nach einem erfolgreichen Beitritt der Ukraine zur Europäischen Union.

Zusätzlich zum offiziellen Treffen hatten die Gäste von Malborks Bürgermeister Marek Charzewski die Möglichkeit, den Wasserturm und das Stadtmuseum zu besichtigen sowie am Neujahrstreffen teilzunehmen, das von der deutschen Generalkonsulin aus Danzig, Carnelia Pieper, organisiert wurde. (ts)

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