Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Monheim am Rhein haben sich beim Bürgerentscheid klar für eine Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele in der Region KölnRheinRuhr und ihrer Stadt ausgesprochen. Mit einer hohen Beteiligung und einem deutlichen Votum setzt die Stadtgemeinschaft ein starkes Zeichen für das gemeinsame Projekt der beteiligten Kommunen.
Von 33 197 Monheimer Wahlberechtigten gaben 12 670 Menschen ihre Stimme in gültiger Form ab. Eine im nationalen Vergleich beachtliche Quote für einen Ratsbürgerentscheid, in dem es um nur eine Frage ging: „Soll sich die Stadt Monheim am Rhein an der Bewerbung der Region KölnRheinRuhr um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 beteiligen?“
8 958 Monheimerinnen und Monheimer und damit 70,7 Prozent stimmten für Ja, 3 712 mit Nein (29,3 Prozent). Das vom Gesetzgeber bewusst hoch angesetzte Quorum von mindestens 20 Prozent Ja-Stimmen wurde damit deutlich übertroffen. Erreicht wurden 27 Prozent.
Bürgermeisterin dankt allen Abstimmenden
„Ich freue mich wirklich sehr, dass sich so viele Bürgerinnen und Bürger in Monheim am Rhein für Olympia ausgesprochen haben“, zeigt sich auch Bürgermeisterin Sonja Wienecke von dem Ergebnis erfreut. „Dieses klare Votum ist ein starkes Signal für unsere Stadt und die regionale Gemeinschaft. Ebenso freue ich mich über die bisher eigelaufenen Ergebnisse aus den anderen Städten. Aber: Das war nur der Vorlauf. Wir sind gemeinsam gut aus den Startblöcken gekommen – jetzt hoffen wir auf einen erfolgreichen Zieleinlauf im weiteren Verfahren. Für den Rückenwind aus der Monheimer Bürgerschaft danke ich allen, die sich an der Abstimmung beteiligt haben.“ 45 der 46 Monheimer Ratsmitglieder und die Bürgermeisterin hatten sich im Vorfeld für eine Olympia-Bewerbung ausgesprochen, wenn sie aus der Bürgerschaft ein positives Votum dafür erhalten. Das ist nun gegeben.
Das Monheimer Ergebnis ist Teil eines regionalen Gesamtvotums, an dem sich insgesamt 17 Städte in Nordrhein-Westfalen mit Köln als Leading City beteiligt haben. Ziel ist die gemeinsame Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044.
Die Auszählung läuft. Bürgermeisterin Sonja Wienecke ist für die Entscheidung gemeinsam mit weiteren Amtskolleginnen und -kollegen nach Köln gereist und erwartet dort das entscheidende Gesamtergebnis. Aktuelle Informationen gibt es online unter
www.olympiabewerbung.nrw. Alle Monheimer Infos gibt es ![externer Link [extern]](https://www.monheim.de/typo3conf/ext/website_template/Resources/Public//Images/external-link.png)
hier.
Mit dem positiven Ausgang des Bürgerentscheids sieht sich die Stadt Monheim am Rhein in ihrer Rolle als aktiver Teil der regionalen Bewerbung bestätigt.
Nun richtet sich der Blick – bei einem positiven Gesamtvotum – auf die weiteren Schritte im Auswahlverfahren des Nationalen Olympischen Komitees. Die deutschen Bewerberstädte müssen bis Anfang Juni 2026 ihre Konzepte einreichen. Danach werden sie geprüft. Am 26. September 2026 entscheidet der DOSB, welche Region für Deutschland ins Rennen geht. Nationale Mitbewerber sind Berlin, Hamburg und München.
Die Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele der Region KölnRheinRuhr setzt auf eine breite demokratische Legitimation durch die Bevölkerung. Als einzige Bewerberregion führt KölnRheinRuhr daher Ratsbürgerentscheide in allen 17 am Konzept beteiligten Kommunen durch. Mehr als 4 Millionen Bürgerinnen und Bürger waren aufgefordert, ihre Stimme für Olympische und Paralympische Spiele abzugeben. Die Verkündung des vorläufigen Gesamtergebnisses der Bewerbung KölnRheinRuhr wird dort voraussichtlich ab etwa 21 Uhr auf
www.olympiabewerbung.nrw als Livestream zu verfolgen sein. (ts)


