Mit breiten Flügeln in die Zukunft

Die ersten Bodensondierungen zum Bau von zwei Windkraftanlagen entlang der Leverkusener Stadtgrenze haben stattgefunden

Rammsondierung auf der potenziellen Baufläche für gleich zwei Windkraftanlagen im Monheimer Süden, nördlich von Schloss Laach. Mit festgelegter Energie wird dabei ein Bohrgestänge in den Boden getrieben. Anhand der benötigten Schläge pro Meter lässt sich dabei die Festigkeit des Bodens auch in großer Tiefe bemessen. Foto: Stadt Monheim am Rhein / Thomas Spekowius

Leverkusen und Monheim am Rhein waren mit ihren beiden Stadtoberhäuptern Uwe Richrath und Daniel Zimmermann am 11. August 2023 erstmals gemeinsam mit den Plänen für die nachhaltige Elektrisierung ihrer Städte an die Öffentlichkeit gegangen. Entlang ihrer Stadtgrenzen soll schon bald ein von beiden städtischen Energietöchtern betriebener Windpark mit bis zu vier Anlagen entstehen – zwei auf jeder Stadtseite. Entlang der A59 hat die Stadt Monheim am Rhein Standorte für vier weitere Flächen Windkraftanlangen ins Auge gefasst. Foto: Stadt Monheim am Rhein

Um Monheim am Rhein bis 2035 klimaneutral zu gestalten, soll die Stadt nachhaltig elektrisiert und ein Großteil des von den hier lebenden und arbeitenden Menschen benötigten Stroms künftig direkt vor Ort erzeugt werden. Dabei setzt die Stadt schon allein aus Flächengründen neben Solar- auch auf Windkraftanlagen.

Bei einem Bürgerinformationsabend und einem gesonderten Vor-Ort-Termin mit der Presse hat die Stadt im August 2023 ihre Pläne vorgestellt, im östlichen und südlichen Randbereiche künftig bis zu sechs Windkraftanlagen zu bauen. Zwei davon sollen im Verbund mit der Stadt Leverkusen unmittelbar entlang der Monheim-Leverkusener Stadtgrenze entstehen, die ihrerseits auch auf Leverkusener Seite zwei eigene Anlagen plant.

Während nach einer europaweiten Ausschreibung für die Anlagen nun die weiteren Grundstücksabsprachen und Genehmigungsverfahren laufen, haben auf Monheimer Seite nun auch bereits die ersten Bodensondierungen begonnen. Ein Standardverfahren, das für den Bau der hohen und damit am Boden nur sehr wenig Platz beanspruchenden Anlagen dennoch besonders interessant ist. Denn für einen festen Stand wird es hier wohl eine besonders tiefe Gründung brauchen.

Auch nach 17 Metern stieß das mit einer Ramme in den Boden getriebene Bohrgestänge eines von der Stadt beauftragte Fachunternehmens noch nicht auf feste Gesteinsschichten, sondern mit wachsender Tiefe nur auf immer dichter werdenden Lehmboden. Wie tief demnach ein sicheres Fundament am Ende gegründet werden muss, müssen Statik-Expertinnen und -Experten nach Fertigstellung des Gutachtens bemessen. 

Auf der Website [extern]www.nachhaltig-elektrisieren.nrw werden die Pläne der Stadt ausführlich vorgestellt, viele Fragen beantwortet und Hintergründe geliefert. Im Idealfall könnten die ersten Windkraftanlagen 2026 aufgestellt werden, denn auch bei Land und Bund erfährt das Thema Windenergie-Gewinnung gerade erheblichen Auftrieb. Bürgermeister Daniel Zimmermann: „Wir wollen im Umfeld von Klimawandel und steigenden Energiepreisen handeln und uns als Stadt unabhängig von teuren Energieimporten machen, unsere Mobilität und Wärmepumpen elektrisieren – und unseren starken Wirtschaftsstandort gleich mit.“ (ts)

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