Unter dem Motto „Fehler sind ausdrücklich erlaubt und erwünscht“ findet am Donnerstag, 12. März, die Musikmaschine zum letzten Mal statt. Das offene Experimentierformat für elektronische Musik lädt ab 20 Uhr noch einmal im Sojus 7, Kapellenstraße 36 – 40, dazu ein, gemeinsam Klänge zu entdecken, auszuprobieren und miteinander zu musizieren. Der Eintritt ist frei.
Bei der Musikmaschine stehen elektronische Klangerzeuger im Mittelpunkt. Verschiedene Geräte werden vor Ort bereitgestellt und können von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ausprobiert werden. Nach einer ersten Experimentierphase entstehen meist spontane Ideen, die im zweiten Teil des Abends als gemeinsames Musikstück umgesetzt werden.
Vor drei Jahren gründeten Jannik Klaue und Till Kentemich im Sojus 7 das Künstlerkollektiv Schepperdröhn und riefen die Musikmaschine ins Leben. Seitdem fand das Format mehr als 30 Mal statt. Immer wieder wurden neue elektronische Geräte an die Anlage der Konzerthalle angeschlossen und für Interessierte zugänglich gemacht. Die beiden Gründer der Musikmaschine widmen sich künftig neuen Projekten. „Es fällt uns nicht leicht, die Musikmaschine enden zu lassen. Aber wir wollen noch ein letztes Mal elektronische Musik entdecken und gemeinsam musizieren“, so Mitgründer Jannik Klaue.
Durch Kooperationen, unter anderem mit der Monheim Triennale, nahmen in der Vergangenheit auch schon internationale Künstlerinnen und Künstler an den Sessions teil. Dazu gehörten die Electronic-Musikerin Anushka Chkheidze aus Georgien, die Posaunistin und Vibraphonistin Selendis S. A. Johnson aus New York City sowie der Schlagzeuger und Electronic-Artist Ludwig Wandinger aus Berlin. (at)


