Das Sojus 7 zeigt am Donnerstag, 19. März, ab 19:30 Uhr die kultige Komödie „Pride“. Der Film feierte 2014 bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes erst Premiere und dann den Gewinn des Queer Palm Award.
Margaret Thatcher, auch bekannt als die „Eiserne Lady“, führt im Sommer 1984 einen erbitterten Kampf gegen die Gewerkschaft der Minenarbeiter, die gegen die Privatisierung und Schließung der Minen streiken. Da kommt Hilfe von unerwarteter Seite, denn in London lebende Schwule und Lesben erkennen, dass sie in Margaret Thatcher, der Polizei und der konservativen Presse gemeinsame Feinde haben und unterstützen die streikenden Bergarbeiter in Wales indem sie Spenden sammeln.
Doch die Nationale Union der Minenarbeiter ist mit allerlei Vorurteilen gespickt und will davon nichts wissen. Daraufhin entschließt sich eine kleine Gruppe, angeführt von Buchhändler Mike (Joseph Gilgun) und dem Aktivisten Mark (Ben Schnetzer), direkt in ein walisisches Dorf zu fahren, um dort die Spenden zu übergeben. Zwar stößt man auch hier auf allerlei Vorurteile und teils Ablehnung, der Großteil der Dorfgemeinschaft nimmt die Unterstützer aber gastfreundlich auf. Allen voran der etwas schüchterne Cliff (Bill Nighy) und die resolute Hefina (Imelda Staunton) helfen bei dem Projekt. Aber auch der lokale Anführer der Streikenden Dai (Paddy Considine) ist begeistert und setzt sich für eine intensive Zusammenarbeit und gemeinsame Aktionen, wie das legendäre Benefizkonzert „Pits and Perverts“, ein.
Einlass im Sojus 7 ist um 19 Uhr, der Film beginnt um 19:30 Uhr. Der Eintritt beträgt 6 Euro und vier Euro ermäßigt. Die Tickets sind auch online erhältlich unter
www.sojus.de/tickets-1. (sd)


