Hilde Weylers Farben

Sojus 7 lädt zur zweiten Einzelausstellung der Monheimer Künstlerin und zu einem Konzert ein

1989 fand Hilde Weyler im Sojus 7 eine künstlerische Heimat und arbeitete dort bis zuletzt an ihren bekannten Werken. Bild: Hilde Weyler

Hilde Weyler (mitte) begeistert auch über ihren Tod hinaus mit ihren Werken, eine Auswahl ist im Sojus 7 zu sehen. Foto: Sojus 7

Hilde Weylers Kunst ist vielseitig, mal abstrakt, mal figürlich und oft mit kräftigen Farben gemalt. Bild: Hilde Weyler

Am ersten Mai-Wochenende lädt das Sojus 7 zur zweiten Ausgabe der großen Einzelausstellung „Hilde Weylers Farben“ ein und präsentiert weitere beeindruckende Werke der kürzlich verstorbenen Monheimer Künstlerin Hilde Weyler. Hilde Weyler war über vier Jahrzehnte lang eine prägende Figur der Kunst- und Kulturszene in Monheim am Rhein. Mit ihren fantasiereichen Bildreihen, farbenfrohen Ölgemälden und außergewöhnlichen Perspektiven sorgte sie immer wieder für Aufmerksamkeit.

Im Sojus 7 fand sie 1989, im Jahr der Gründung des damaligen Kunst- und Kulturvereins, ein Atelier und ihre künstlerische Heimat, in der sie bis zuletzt an ihren Werken arbeitete.

Die Ausstellung, die am Samstag, 3. Mai, von 15 bis 24 Uhr sowie am Sonntag, 4. Mai, von 11 bis 18 Uhr stattfindet, soll nicht nur ihr eindrucksvolles und umfangreiches Werk erlebbar machen, sondern auch die enge Verbundenheit mit dem Sojus 7 würdigen. Hilde Weyler prägte über Jahrzehnte das kreative und kulturelle Leben im Haus und das weit über ihre Malerei hinaus. Die Künstlerin ist am 10. Dezember vergangenen Jahres im Alter von 83 Jahren gestorben. Mit der zweiten Ausgabe der Ausstellung möchte das Sojus 7 ihr künstlerisches Schaffen ehren und der Öffentlichkeit weitere bisher nicht gezeigte Arbeiten präsentieren.

Musikalische Begleitung anlässlich der Ausstellung

 Ergänzt wird die Ausstellung durch musikalische Beiträge beziehungsweise Konzerte. Am Samstagabend spielen ab 20 Uhr drei Formationen und am Sonntag, 4. Mai, singt ab 14 Uhr ein Chor gregorianische Lieder. Mit dabei sind die Porcupines, die sich in den 1980ern im Sojus 7 gründeten und ursprünglich mit Rockabilly die Gegend unsicher machten. Heute finden sich Einflüsse aus Surfmusik, Blues, Rock’n’Roll und Rock, gepaart mit einer gewissen Punk-Attitüde. 

Die Band „hold it for the blue“, bestehend aus Achim Tang am Kontrabass, Christoph Clöser am Saxophon und Sounds, sowie Ulf Kneiding an der E-Gitarre und Sounds. Die Formation entwickelt ihre Musik aus dem Moment heraus – und geht dennoch über das Selbstverständnis der improvisierter Musik hinaus. Zwischen atmosphärischen Flächen, die an elektronische Musik erinnern und dem klaren, ungeschminkten Klang der einzelnen Instrumente entwickelt das Trio spontane Kompositionen. Auch wenn bestimmte Farben und Formen schon im Vorfeld feststehen und so den Sound der Band prägen, bleibt die konkrete Gestaltung doch dem Augenblick überlassen. So entsteht ein musikalisches Bild für die aktuelle Ausstellung, welches auf die Rahmung durch einen der handelsüblichen Genrebegriffe verzichtet.

Ein Tisch voll elektronischer Instrumente 

„Schepperdröhn“ nennen sich die kreativen Köpfe hinter dem elektronischen Jam-Session-Format „Musikmaschine“ im Sojus 7. Für den Auftritt an diesem Abend haben sie sich Unterstützung von Luchs Later, einem treuen Stammgast der Musikmaschine, geholt. Die drei Synthesizer-Fans bauen einen Tisch voller elektronischer Instrumente, Sequenzer und Beatmaschinen auf, um ganz im Sinne der regelmäßigen Sessions die volle Bandbreite elektronischer Klangerzeugung und Beats zu präsentieren und auszukosten.

Am Sonntag gastiert die Gruppe „Nippessuri“ im Sojus 7. Susanne Peters und Alexander Hauer begannen 2014 mit einem Kreis von Freunden polyphone georgische Lieder zu singen. „Traditionelle georgische Lieder sind meistens dreistimmig. Damit sind wir schon ein Chor, wenn wir zu dritt sind“, begeistert sich Hauer. „Georgien ist ein kleines Land mit einer reichen und vielfältigen Musiktradition. Die Faszination seiner Lieder liegt darin, dass sie Herz und Seele in der Tiefe berühren, innere und äußere Räume durch ihre ganz eigenen Harmonien zum Schwingen bringen.“ 

Die Ausstellung und auch die musikalischen Live-Auftritte können kostenlos besucht werden, auch eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. (tb) 

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