Handlungskonzept für Interkulturelle Bildung greift Beiträge aus der Bürgerschaft auf

Entscheidungen zur Konsultation auf Mitdenken-Plattform veröffentlicht

Die „Stadt für alle“ Monheim am Rhein ist bunt – und jeder Mensch soll sich zugehörig fühlen. Foto: Katharina Braun

In der „Stadt für alle“ Monheim am Rhein ist ein respektvolles und wertschätzendes Zusammenleben besonders wichtig: Jeder Mensch soll sich zugehörig fühlen. Anregungen für ein gutes Miteinander von Bürgerinnen und Bürgern hat die Stadt deshalb im vergangenen Jahr auf der städtischen Plattform [extern]www.mitdenken.monheim.de gesammelt. Die Erkenntnisse aus der Online-Konsultation sowie zahlreicher Straßenbefragungen und Workshops dienten als Basis für das Handlungskonzept für Interkulturelle Bildung. Dieses hat der Stadtrat in seiner letzten Sitzung vor den Sommerferien einstimmig beschlossen. Nun sind auch die Entscheidungen auf der Mitdenken-Plattform veröffentlicht. Erstellt wurde das Konzept vom Institut Social Concepts (SO.CON) der Hochschule Niederrhein unter der Leitung von Professorin Dr. Beate Küpper.

„Das Handlungskonzept gibt konkrete Empfehlungen, wie wir die interkulturelle Offenheit in der Stadt strategisch weiter fördern sowie Ausgrenzung und Diskriminierung gezielt entgegentreten können“, erklärt Benedikt Rhiel, städtischer Koordinator für Interkulturelle Bildung. „Wichtig war uns, die vielfältigen Perspektiven und Erfahrungen der Bürgerinnen und Bürger einfließen zu lassen – darauf können wir jetzt aufbauen.“ Deutlich wird in den verschiedenen Stimmen, dass für ein gutes und respektvolles Miteinander auch jede und jeder Einzelne mitverantwortlich ist. Sich im Alltag offen zu begegnen, ins Gespräch zu kommen, Menschen und ihre Geschichten kennenzulernen, ist aus Sicht vieler ein Schlüssel, um Vorbehalten entgegenzuwirken.

Die Stadtverwaltung möchte diesen Ansatz weiter verfolgen: Themen des Zusammenlebens sollen auf Festen und Veranstaltungen regelmäßig aufgegriffen werden, um neue Perspektiven und Kontakte zu ermöglichen. „Wir nutzen außerdem internationale oder bundesweite Gedenktage und Aktionswochen, um für das Miteinander in einer vielfältigen Stadt zu begeistern“, erläutert Rhiel sein Programm. „Zudem wollen wir Menschen, Vereine und Einrichtungen unterstützen, die sich bereits für Interkulturelle Bildung einsetzen. Unser Ziel ist, die bereits vorhandenen Strukturen zu fördern, sichtbarer zu machen und Kooperationen zu stärken. Denn gemeinsam können wir viel bewegen.“

Das gilt auch beim gezielten Einsatz gegen Diskriminierungen und Vorurteile durch mehr Informationen und Kampagnen. Geeignete Formate und Angebote sollen mit und von Betroffenen entwickelt werden, um andere Menschen verstärkt für diese Sichtweise zu sensibilisieren. Rhiel: „Leider erleben viele Menschen in ihrem Alltag immer noch, aufgrund ihrer Herkunft, ihrer Religion oder ihres Geschlechts, Diskriminierung. Es ist wichtig, die Erfahrungen der Betroffenen sichtbar zu machen und zu zeigen, wie sehr bestimmte Denkmuster andere verletzen oder in ihrer Lebensgestaltung beeinträchtigen. Gleichzeitig sind alle gefragt, den Blick für persönliche Vorurteile zu schärfen, die uns oft auch unbewusst beeinflussen.“

Interkulturelle Bildung bleibt somit eine ständige Aufgabe, die von vielen Akteurinnen und Akteuren in das Stadtleben getragen werden sollte. Mit dem Handlungskonzept ist nun die Grundlage für die strategischen nächsten Schritte gelegt. Auf der Mitdenken-Plattform lassen sich alle Entscheidungen zur Konsultation im Detail nachlesen – inklusive aller eingegangenen Antworten und der daraus gewonnenen Erkenntnisse. Die Plattform ist direkt unter [extern]www.mitdenken.monheim.de oder über das städtische Mitmach-Portal erreichbar. Das vollständige Konzept gibt es auf der städtischen Internetseite unter [intern]Interkulturelle Bildung. (bh)

Neue Nachrichten

Das Amtsblatt der Stadt Monheim am Rhein Nr. 22 vom 10. August 2020 ist erschienen. Es enthält folgende Öffentliche Bekanntmachungen:

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Am 15. August können Interessierte im Rahmen einer VHS-Führung die Jäger der Nacht erleben

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Musiker treten bei Sojus-7-Musikreihe „Nichtival“ am 15. und 16. August auf der Freilichtbühne auf

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