Grundsteinlegung läutet Bau der neuen Feuer- und Rettungswache ein

Im April 2019 soll der erste Teil des Gebäudes bereit für den Umzug sein

Bürgermeister Daniel Zimmermann und Feuerwehrleiter Hartmut Baur platzieren bei der Grundsteinlegung ein Kupferrohr, das unter anderem eine Urkunde, eine Mitgliederliste der Freiwilligen Feuerwehr, eine Zeitung und Münzen enthält. Foto: Birte Hauke

Voller Vorfreude blicken Bürgermeister Daniel Zimmermann, Vertreter der Feuerwehr und der Baufirma Implenia auf die Bauarbeiten in den kommenden zwei Jahren. Foto: Birte Hauke

In der Baugrube sind bereits die Umrisse des Kellers zu erkennen. Im vorderen Bereich ist Platz für Technik, im hinteren Bereich gibt es eine kleine Tiefgarage. Foto: Birte Hauke

Die neue Feuer- und Rettungswache wird mehr als drei Mal so groß wie die bestehende und bietet auch Platzreserven für zukünftige Verstärkung. Grafik: Starkarchitekten

Der Boden der neuen Tiefgarage besteht noch aus Sand, die Wände fehlen, doch in der rund fünf Meter tiefen Baugrube lassen sich die Dimensionen der neuen Feuer- und Rettungswache an der Paul-Lincke-Straße bereits erahnen. Bei der Grundsteinlegung am Freitag, 23. Februar, wächst die Vorfreude auf einen mehr als drei Mal so großen Komplex wie die bestehende Wache. In den kommenden Monaten errichtet die Firma Implenia hier einen besonders modernen und zukunftsorientierten Bau.

Die Planungen mit allen Nutzern von der Jugendfeuerwehr über die Hauptamtlichen bis zur Freiwilligen Feuerwehr begannen bereits 2012. Im Mai 2015 fand zum Thema eine Bürgeranhörung statt, im Oktober 2017 starteten die Bauarbeiten des hinteren neuen Teils der Wache. „Die Geduld hat sich gelohnt, wir werden ein richtig schönes Gebäude bekommen“, freut sich der Feuerwehrleiter Hartmut Baur.

Während der untere Bereich mit anthrazitfarbenen Steinen verklinkert wird, steht das obere Geschoss mit der weißen Fassade leicht hervor. Voraussichtlich im April 2019 ist der Umzug von der alten in den ersten fertigen Teil geplant, danach wird der Altbau abgerissen und der vordere Teil errichtet. Wenn alles glatt geht, ist die neue Feuer- und Rettungswache im Sommer 2020 fertig. „Ich wünsche allen Beteiligten alles Gute für ein stets sicheres Arbeiten und eine planmäßige Fertigstellung“, sagt Bürgermeister Daniel Zimmermann bei der Grundsteinlegung.

Die derzeitige Wache befindet sich seit fast 40 Jahren im alten Gebäude. Zu Beginn arbeiteten hier 55 Rettungskräfte, heute sind es insgesamt 135 Haupt- und Ehrenamtliche. „Wir sind im gleichen Gebäude, das Personal hat sich aber fast verdreifacht. Das passte nicht mehr“, berichtet Baur.  Auch der zugehörige Fuhrpark wurde auf mehr als 20 Fahrzeuge deutlich erweitert.

Das neue Gebäude liefert künftig genug Platz für alle Einsatzkräfte und bietet Reserven für zukünftige Verstärkung. Insgesamt werden inklusive Einrichtung etwa 21,5 Millionen Euro investiert. Neu ist unter anderem die sogenannte Schwarz-Weiß-Trennung. Wenn die Feuerwehrleute von ihren Einsätzen kommen, können sie die schmutzige Einsatzkleidung im Schwarzraum zur Reinigung ausziehen, duschen und im Weißraum ihre Alltagskleidung anziehen. Damit erfüllt die Feuerwehr künftig auch alle Hygieneanforderungen.

Darüber hinaus sind größere Sozial- und Aufenthaltsräume geplant.  „Wir sind ein 24-Stunden-Betrieb, 365 Tage im Jahr rund um die Uhr besetzt. Unsere Leute müssen sich wohlfühlen können“, erklärt Baur. Mit den vielen neuen Möglichkeiten, die die Feuerwache bietet, hofft Baur, weitere Kräfte für die Freiwillige Feuerwehr gewinnen zu können. Die Brandschützer suchen jederzeit Verstärkung. Interessierte können sich direkt an die Feuerwehr, Telefon 02173 955-255, oder per E-Mail an [intern]feuerwehrleitung@monheim.de wenden. (bh)

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