Großbrand auf Gut Blee

Feuerwehr verhindert Ausbreitung auf Nachbargebäude / Keine Verletzten

Zu einem Großbrand auf dem Reiterhof Gut Blee wurde die Feuerwehr am gestrigen Donnerstagabend gerufen. Gegen 22 Uhr gingen zahlreiche Notrufe ein. Sofort rückte die hauptamtliche Wache in den Süden Monheims aus, beide Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr aus Monheim und Baumberg wurden alarmiert. Noch auf der Anfahrt ließ Einsatzleiter Hartmut Baur Stadtalarm über Sirene auslösen.

Eine vor kurzem errichtete Vorratsscheune mit Stroh und landwirtschaftlichen Geräten stand im Vollbrand und drohte auf die benachbarte Reithalle überzugreifen. Der Feuerschein war im ganzen Stadtgebiet sichtbar. Durch den sofortigen Einsatz mehrerer B- und C-Rohre konnte ein Übergreifen auf umliegende Gebäude verhindert werden. Menschen und Tiere kamen nicht zu schaden, die direkt angrenzenden Pferdeboxen konnten rechtzeitig geräumt werden.

Aufgrund des Schadensausmaßes wurde umfangreiche Unterstützung von umliegenden Feuerwehren angefordert. Kräfte aus Leverkusen, Düsseldorf, Hilden, Langenfeld und Erkrath unterstützten die Monheimer Wehr mit Tanklöschfahrzeugen, Personal und Atemschutzgeräten. Insbesondere bei der Löschwasserversorgung mussten größere Strecken zurückgelegt werden, um ausreichende Mengen an die Strahlrohre zu bringen. Das Deutsche Rote Kreuz stellte die Verpflegung der Einsatzkräfte sicher.

„Die etwa 60 mal 30 Meter große Scheune war bei unserem Eintreffen nicht mehr zu retten. Wir mussten uns darauf beschränken, eine Brandausbreitung auf die Nachbargebäude zu verhindern. Durch einen massiven Personal- und Wassereinsatz ist uns das gelungen“, sagte Pressesprecher Torsten Schlender, selbst einer der Abschnittsleiter bei diesem Großeinsatz.

Auch Bürgermeister Daniel Zimmermann und Kreisbrandmeister Friedrich-Ernst Martin verschafften sich ein Bild von der Lage und nahmen an einer Lagebesprechung im Einsatzleitwagen teil. Wehrleiter Werner Opherden koordinierte die Einsatzkräfte im Leitwagen der Hildener Feuerwehr, insgesamt waren 24 Fahrzeuge und etwa 110 Einsatzkräfte vor Ort.

Bereits im April 2007 hatte an gleicher Stelle eine Vorratsscheune im Vollbrand gestanden, die danach wieder neu aufgebaut wurde. „Die Feuerwehr wird hier vermutlich noch bis Samstag beschäftigt sein, um alle Glutnester endgültig zu löschen. Die Halle ist zum größten Teil eingestürzt, was die Löschmaßnahmen erschwert“, so Schlender.

Die Brandursache ist unklar, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Presse-Information der Feuerwehr der Stadt Monheim am Rhein

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