Fontanes Roman „Effi Briest“ auf der Bühne


Marke Monheim präsentiert Schauspiel am 24. März in der Aula

„Effi Briest“, der berühmte Roman von Theodor Fontane, ist am Samstag, 24. März, in einer Bühnenversion in der Aula am Berliner Ring zu erleben. Die Aufführung in der Theaterreihe von Marke Monheim beginnt um 20 Uhr.

Baron von Innstetten hält um die Hand der erst siebzehnjährigen Effi Briest an. Da er eine vielversprechende berufliche Karriere vor sich hat und ein angesehener Mann von Tugend, Moral und Disziplin ist, willigen die Eltern in die Ehe ein. Die noch sehr kindliche, natürliche, lebensfrohe Effi besitzt keine reale Vorstellung von Ehe oder Liebe, für sie ist alles eine Art Abenteuer. Mit Innstetten zieht sie in das pommersche Kessin, ein kleines Seebad, in dem sie sich sehr bald langweilt.

Auch das Haus in Kessin ist Effi unheimlich. Sie hört Spukgeräusche und die dazugehörenden Geschichten, findet aber bei ihrem beschäftigten Mann weder Erklärung noch Trost. Auch die Geburt ihrer Tochter Annie ändert nur wenig an ihrem Leben: nach wie vor wird es von Langeweile und Leere beherrscht.

So stehen die Zeichen auf Sturm, als die sonst ehrliche, treue und disziplinierte Effi ein eher ungewolltes Verhältnis mit dem Lebemann Crampas eingeht. Bei ihm findet sie während ihrer heimlichen Treffen in den Dünen alles, was sie bei Innstetten vermisst.

Entschärfung der prekären Situation bringt nur ein Umzug nach Berlin, wo ruhige und harmonische Jahre folgen, bis Innstetten zufällig Briefe von Crampas entdeckt und so das längst beendete Verhältnis auffliegt. Durch die gesellschaftlichen Konventionen sieht sich Innstetten gezwungen, Effi zu verstoßen und sich mit Crampas zu duellieren. Nach dem Duell in den Dünen von Kessin, bei dem Innstetten Crampas tötet, lässt er sich scheiden und behält die gemeinsame Tochter bei sich. Effi Briest droht an der gesellschaftlichen Isolation zu zerbrechen.

Theodor Fontane (1819–1898) beschreibt in seinem Gesellschaftsroman einen Konflikt, der durchaus aus dem Leben gegriffen ist: Ehe und Ehebruch, Realpolitik und Duell, der abstrakte Begriff „Ehre“, eben das ganze „Gesellschafts-Etwas“ diktieren die Spielregeln des 19.Jahrhunderts so stark, dass kein Platz bleibt für eigene Entscheidungen, für Liebe oder Träume. Das ist eben ein weites Feld, ein zu weites Feld.

Die Bühnenfassung schrieben Amélie Niermeyer und Thomas Potzger. In der Inszenierung von Thorsten Weckherlin für das Landestheater Burghofbühne Dinslaken spielen Lena Münchow (Effi Briest), Stefanie Mühle (Mutter Briest), Josef Hofmann (Vater Briest), Bianka Lammert (Johanna), Anna Haack (Roswitha), Michael Gabel (Innstetten), Christian Furrer (Crampas), Erwin Kleinwechter (Alonzo Gieshübler), Felix Gattinger (Kruse) und Mirella Morr (Lütt-Annie).

• Eintrittskarten für 13, 16 und 19 Euro bei Marke Monheim (Alte Schulstraße 35), Lotto-Toto Stock (Hauptstraße 23), bei allen NRW-Ticket-Filialen und an der Abendkasse. Reservierung unter Telefon (02173) 27 64 44.

• Das Stück wird ohne Pause gespielt. Danach besteht in der „Kulisse“ die Möglichkeit zum Gespräch mit Intendant und Regisseur Thorsten Weckherlin und den Schauspielern. Da die Platzzahl begrenzt ist, wird um Anmeldung bei Marke Monheim gebeten.

Presse-Information von Marke Monheim e. V.

[extern]Mehr über das Kulturprogramm von Marke Monheim

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