Feuerwehr und DLRG für Einsätze auf dem Rhein gut gerüstet

Gemeinsame Fortbildung / Boote „Ingeborg“ und „Ludwig Mertens“ im Einsatz

Zu einer gemeinsamen Fortbildung trafen sich die Bootsführer von Feuerwehr und Deutscher Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) am Samstag in der Feuer- und Rettungswache. Zunächst wurde im theoretischen Unterricht die Einsatztaktik bei der Personensuche im Rhein und in den zahlreichen Baggerlöchern besprochen, danach ging es um Digitalfunk und Revierkunde im Rhein.

Gegen Mittag wurden dann die Mehrzweckboote „Ingeborg“ der DLRG und „Ludwig Mertens“ der Feuerwehr besetzt und praktische Manöver auf dem Rhein absolviert. Die Manöver „Mann über Bord“, das Abschleppen havarierte Boote, Anlegen am Steiger, Anlegen am fahrenden Berufsschiff und Übergabe von Patienten an den landseitigen Rettungsdienst wurden geübt.

Die DLRG besetzt in den Sommermonaten die Wachstation am Baumberger Campingplatz und ist in dieser Zeit ständig einsatzbereit. Die Feuerwehr hat ihr Boot im Hitdorfer Hafen liegen und ist von dort 365 Tage im Jahr in der Lage, Menschen aus der gefährlichen Strömung des Rheins zu retten und technische Hilfe und Brandbekämpfung kleineren Umfangs zu leisten.

Das Wachgebiet erstreckt sich von Stromkilometer 707,03 (Höhe Gaststätte Virginia) bis 717,66 (Richtung Rheinfähre Urdenbach). Die Feuerwehr ist auf der rechten Seite des Rheinstroms zwischen Leverkusen und Düsseldorf örtlich und sachlich zuständig für die Gefahrenabwehr auf dem Rhein. In diesem Jahr wurden bereits mehrfach im Rhein treibende Personen gemeldet, eine Schwimmerin konnte vor kurzem von Feuerwehr und Polizei vor dem Ertrinkungstod gerettet werden. Bereits zweimal galt es in diesem Jahr medizinische Hilfe auf Berufsschiffen zu leisten. Eine Wasserleiche musste gemeinsam mit der Feuerwehr Leverkusen geborgen werden.

Götz Barkey, langjähriger Bootsführer der DLRG, zeigt sich von der gemeinsamen Übung begeistert: „Feuerwehr und DLRG ergänzen sich im Einsatzfalle optimal. Aus einsatztaktischen Gründen sollte der Rhein immer mindestens von zwei Booten abgesucht werden, allein schon aus Gründen des Eigenschutzes.“

Bei dem Einsatzstichwort „Person im Rhein“ setzt die Feuerwehr das Mehrzweckboot in Marsch und besetzt landseitige Anfahrpunkte. Bei Verfügbarkeit unterstützt die DLRG mit ihrem Boot. Hinzu kommen in der Regel ein Rettungshubschrauber zum Absuchen des Rheins aus der Luft sowie Rettungswagen und Notarzt.

Je nach gemeldeter Lage der Person werden die Feuerwehren aus Leverkusen, Köln, Dormagen und Düsseldorf um Unterstützung gebeten. Bei großen Havarien oder Großbränden, etwa bei der Kollision von Frachtschiffen oder der Explosion des Tankschiffes Avanti vor einigen Jahren, werden die Löschboote aus Köln und Düsseldorf angefordert.

Noch vor kurzem fand ein gemeinsamer Bootsführerlehrgang unter der Leitung der DLRG statt, bei dem sowohl Kräfte der Feuerwehr als auch der DLRG ausgebildet wurden und den für das Führen der Boote notwendigen „Sportbootführerschein Binnen“ erworben haben.

„Die Zusammenarbeit mit den Hilfsorganisationen in Monheim ist gut. Man ergänzt sich und hilft zum Wohle der Bürger. Daran arbeiten wir weiterhin“, erklärt Torsten Schlender, stellvertretender Leiter der Monheimer Feuer- und Rettungswache. Die beiden Boote sind übrigens nach verdienten Monheimer Persönlichkeiten benannt. Der Name „Ingeborg“ bezieht sich auf Ehrenbürgermeisterin Ingeborg Friebe, Ludwig Mertens war lange Jahre Monheimer Stadtbrandmeister.

Presse-Information der Feuerwehr der Stadt Monheim am Rhein

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