Digitaler Bürgerschaftsabend zum Klimaschutzkonzept

Stadtverwaltung lädt Monheimerinnen und Monheimer zu Zoom-Konferenz am 16. Februar ein

Monheim am Rhein will bis zum Jahr 2035 klimaneutral werden. Wie Politik, Stadtverwaltung und Bürgerschaft diesen Weg gemeinsam beschreiten können, darüber soll bei einem digitalen Abend sowie einer daran anschließenden Online-Konsultation diskutiert werden. Die Stadt nutzt damit ihre schon weit vor Pandemiezeiten angeeigneten Stärken im Bereich der digitalen Bürgerschaftsbeteiligung. Grafik: Stadt Monheim am Rhein

Für ein globales Ziel gemeinsam lokal denken: Darum geht es am 16. Februar bei einem digitalen Bürgerschaftsabend, zu dem die Stadtverwaltung alle interessierten Monheimerinnen und Monheimer einlädt. Anlass ist die Überarbeitung des städtischen Klimaschutzkonzepts aus dem Jahr 2014, das in diesem Frühjahr unter Einbeziehung der Bürgerschaft fortgeschrieben werden soll.

Los geht die Veranstaltung am Veilchendienstag um 18 Uhr auf der Online-Plattform Zoom. Wer teilnehmen möchte, kann sich ab sofort über die E-Mail-Adresse [E-Mail]beteiligungdo not copy and be happy@monheimdot or no dot.de anmelden und dabei gerne auch schon Fragen zum neuen Klimaschutzkonzept vorab einreichen; sie werden dann zusammengefasst und beim Bürgerschaftsabend live beantwortet.

Klares Ziel / Gemeinsamer Weg

Monheim am Rhein hat sich ein klares Ziel gesetzt, bis 2035 eine klimaneutrale Stadt zu werden. Der Rat hat diese Vorgabe im Dezember als eines von fünf strategischen Zielen festgeschrieben. Politik und Verwaltung setzen bei der stadtweiten Verringerung des CO2-Ausstoßes auf verschiedene Bausteine wie erneuerbare Energien, umweltfreundliche Mobilität, die Stärkung von ÖPNV und Radverkehr, moderne Gebäude sowie nachhaltige und innovative Technologien etwa im Rahmen der Smart-City-Projekte. „Unser Ziel ist es, die vollständige Klimaneutralität der gesamten Stadt zu erreichen. Neben allen städtischen Anstrengungen ist das aber nicht ohne die Bürgerinnen und Bürger möglich“, sagt Kerstin Frey, Leiterin der Stadtplanung in der Verwaltung. „Wir müssen diesen Weg vielmehr mit zahlreichen großen und noch mehr kleinen Schritten gemeinsam gehen.“

Genau an diesem Punkt setzt der Bürgerschaftsabend an. Im Zentrum steht die Frage, welche Dinge sich ganz konkret im Leben der Monheimerinnen und Monheimer ändern müssen, um das Klima zu schützen – und wie kommunale Politik und Verwaltung die nötigen Maßnahmen zum Klimaschutz so gestalten können, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger sie aktiv unterstützen.

Ausblick und Bilanz

Das digitale Zusammentreffen am 16. Februar wird mit einer Bilanz des bisherigen Klimaschutzkonzepts beginnen, an die sich ein erster Ausblick auf dessen Fortschreibung anschließt. Danach beantworten Bürgermeister Daniel Zimmermann sowie Sabine Lohoff von der Gertec GmbH Ingenieurgesellschaft, die das neue Klimaschutzkonzept für Monheim am Rhein ausarbeitet, die vorab eingereichten Fragen aus der Bürgerschaft. Im Anschluss geht es virtuell in moderierten Kleingruppen weiter, in denen die Teilnehmenden die übergeordnete Fragestellung mit Fokus auf unterschiedliche Handlungsfelder diskutieren können. Den Themen Wohnen, Gewerbe, Energie, Mobilität und Verkehr sowie Stadtentwicklung können sich die Bürgerinnen und Bürger dabei je nach persönlicher Interessenlage selbst zuordnen.

„Der Bürgerschaftsabend via Zoom gibt uns die Möglichkeit, auch in Pandemiezeiten in einen regen Austausch mit den Monheimerinnen und Monheimern zu treten und dieses wichtige Thema mit allen Interessierten gemeinsam zu diskutieren“, betont Thomas Spekowius, Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerschaftsbeteiligung im Rathaus. Nach der Anmeldung erhalten die Bürgerinnen und Bürger eine Bestätigungs-E-Mail mit allen wichtigen Informationen zur Teilnahme an der digitalen Veranstaltung. „Im Grunde braucht man nur einen PC, ein Tablet oder ein Smartphone sowie eine Internetverbindung, um mitzumachen“, erklären Sabine Rottmann und Olivia Konieczny, die beiden städtischen Koordinatorinnen für Bürgerschaftsbeteiligung.

Mitdenken und beteiligen

Die wichtigsten Ergebnisse des Bürgerschaftsabends werden im Nachgang auf der städtischen Mitdenken-Plattform zugänglich gemacht. Dort startet direkt im Anschluss an die Veranstaltung eine Online-Konsultation, bei der die Monheimerinnen und Monheimer weitere Ideen zum Thema eingeben können. Auch die Antworten aus den Kleingruppen werden hier eingepflegt und fließen in die Auswertung ein.

Organisiert und moderiert wird der Bürgerschaftsabend von der Berliner Firma Collective Insights, die seit Jahren mit zahlreichen Organisationen, Kommunen, Ministerien und Unternehmen digitale Beteiligungsverfahren realisiert und mit der die Stadtverwaltung auch die Mitdenken-Plattform für die Bürgerinnen und Bürger anbietet. Bei Fragen zum Bürgerschaftsabend steht den Monheimerinnen und Monheimern das Team der städtischen Bürgerschaftsbeteiligung zur Verfügung, per E-Mail unter beteiligungdo not copy and be happy@monheimdot or no dot.de oder telefonisch unter der Nummer +49 2173-951-1580 oder -1581. (ts)

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