Die Stadt macht beim Radschnellweg weiter Strecke

Im Norden kann jetzt schon von der Düsseldorfer Stadtgrenze bis zur Berghausener Straße durchgefahren werden 

Die städtische Radverkehrsbeauftragten Stephanie Augustyniok, Bauwesen-Bereichsleiter Andreas Apsel, Bürgermeister Daniel Zimmermann und der Vorsitzende des Ausschusses für Klimaschutz, Stadtplanung und Verkehr Manfred Poell (v.l.n.r.) an der Busschleuse auf der Benrather Straße, die jetzt eine Fahrradstraße ist. Fotos: Thomas Spekowius

Der Monheimer Radschnellweg gewinnt weiter an Länge. Mit der an diesem Montag erfolgten Freigabe des neu fertiggestellten Teilabschnitts zwischen Hegelstraße und Berghausener Straße ist die Trasse ab dem Hellerhofweg nun bereits auf einer Gesamtlänge von 1,5 Kilometern fertiggestellt.

Was ist zuletzt passiert?  Im Rahmen des zweiten Bauabschnitts wurden an der Kreuzung Hegelstraße / Benrather Straße und der Kreuzung Wiener Neustädter Straße / Benrather Straße gleich zwei Minikreisverkehre errichtet. Hinzu kommt die neue Busschleuse auf der Benrather Straße, die nun vollständig als Fahrradstraße eingerichtet wurde. Die Durchfahrt der Benrather Straße zwischen Hegelstraße und Wiener Neustädter Straße ist damit – außer natürlich mit Fahrrädern – nur noch für den Busverkehr sowie für andere Großfahrzeuge wie die Feuerwehr, den Rettungsdienst oder die Müllabfuhr möglich. Auch die BSM-Linie 777 wird nach Freigabe der Busschleuse wieder durch die Straße verkehren.

In Fahrradstraßen müssen Autofahrende ihre Geschwindigkeit dem Radverkehr anpassen. Maximal zulässig sind 30 km/h. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen hier auch ausdrücklich nebeneinander fahren.

Rückblick

Was geschah vorher? Im ersten Bauabschnitt des Radschnellwegs war 2020/2021 bereits eine vier Meter breite Trasse zwischen Hellerhofweg und der Hegelstraße gebaut worden, die zudem über die Kreuzung Holzweg / Europaallee und ebenfalls schon ein kurzes Stück Fahrradstraße geführt wird. Fast auf dem gesamten Teilstück wird der Radschnellweg zudem durch einen zwei Meter breiten Gehweg ergänzt. Ein solcher Gehweg wurde nun nachträglich auch noch im ansonsten bereits 2021 fertiggestellten Abschnitt zwischen Landecker Weg und Hegelstraße nachgebaut.

Ausblick

Wie geht es weiter? Im nächsten Jahr werden die Bauarbeiten im Bereich des Monbagsees, also dann wieder im Norden fortgeführt. Dann soll der Radschnellweg zwischen dem bereits fertiggestellten Abschnitt auf der Karlheinz-Stockhausen-Straße und der Alfred-Nobel-Straße ausgebaut werden. Erst im Anschluss daran erfolgt der Ausbau entlang der Baumberger Chaussee, die derzeit noch als Landesstraße geführt wird.

Einblick

Der Radschnellweg ist auf seiner gesamten Länge an den grünen Begleitlinien und Markierungen zu erkennen. Zudem wurde die Strecke komplett mit Beleuchtung ausgestattet. Ziel ist es, den Radverkehr als Alternative zum Auto zu stärken. Das Land fördert den Ausbau durch Übernahme der Kosten in Höhe von rund 80 Prozent.

In Monheim am Rhein wird der Radschnellweg am Ende von Norden nach Süden auf 5,4 Kilometern Länge durch das gesamte Stadtgebiet verlaufen. Er beginnt an der Stadtgrenze zu Düsseldorf, am Hellerhofweg, und führt über die Achse Landecker Weg, Benrather Straße und Baumberger Chaussee bis zur Leverkusener Stadtgrenze an der Alfred-Nobel-Straße. Die Stadt Leverkusen plant, den in Neuss beginnenden und irgendwann auch komplett durch Düsseldorf verlaufenden Weg hier fortzusetzen.

Monheim am Rhein ist eine [intern]Fahrradfreundliche Stadt. (ts)

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