Das Rheinland, politisch über Jahrhunderte in viele Herrschaftsterritorien unterteilt, hat doch eine kulturelle Einheit und ein politisches Zusammengehörigkeitsgefühl stets behalten. Was macht dieses kulturelle Gebilde aus? Welche Hauptlinien durchziehen seine Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert bis zur Gegenwart? Historiker Siebo Janssen will darauf am Samstag, 10. November, von 10 bis 13 Uhr in der VHS (Raum 016) an der Tempelhofer Straße Antworten geben. Die Veranstaltung ist Workshop, Seminar und Diskussionsforum in einem. Und sie ist offen für alle, die sich fundiert informieren, angeregt diskutieren und neue Erkenntnisse gewinnen möchten.
Gemeinsam soll die wechselhafte Geschichte von der Preußenzeit bis zur Gründung des Landes Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus erkundet werden. Wie prägend war die katholische Konfession für das Rheinland? Welche Auswirkungen hatte und hat die Nähe zu den westeuropäischen Nachbarn? Es wird nach dem Selbstverständnis der Rheinländer gefragt, wie es sich gerade angesichts seiner Geschichte herausgebildet hat – ein Stück Heimatkunde mit historischer Perspektive, jenseits von Folklore und Lokalpatriotismus.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung bei der VHS unter E-Mail vhs@monheim.de (Kurs-Nr. 18W1109) ist aber erforderlich. (nj)