Der städtische Mängelmelder wird weiter intensiv genutzt

Bürgerschaft und Verwaltung im gemeinsamen Kampf gegen die kleinen Schäden und Ärgernisse des Alltags

Rot, Gelb, Grün: Die Markierungen auf der Stadtkarte zeigen den immer den aktuellen Bearbeitungsstatus der gemeldeten Mängel an. Die Bearbeitungsschritte sind auf der Plattform öffentlich sichtbar und alle Melderinnen und Melder erhalten auf ihre Hinweise zudem auch direkt Benachrichtigungen zu ihren Meldungen. Foto/Screenshot: Stadt Monheim am Rhein

Ein nicht ausreichend gekennzeichneter Poller auf dem Radweg? Die Straßenlaterne vor der Haustür ist ausgefallen? Ein fehlendes Verkehrsschild oder wild abgelagerter Müll auf städtischen Grünflächen? Alles ein klarer Fall für den Mängelmelder! Vor elf Jahren führte die Stadt Monheim am Rhein den direkten Online-Draht zur Stadtverwaltung ein, um unbürokratisch und möglichst schnell auf gemeldete Schäden und die kleinen Ärgernisse des Alltags reagieren zu können. Ein Service der weiter oft gerne genutzt wird.

Nun liegt die jüngste Statistik vor. Im Jahr 2022 gingen demnach 1381 Meldungen im Rathaus ein. Besonders wichtig ist den Monheimerinnen und Monheimern weiterhin die Sauberkeit ihrer Stadt. Denn mit 333 eingegangenen Hinweisen wurden – wie auch schon in den letzten Jahren – die meisten Meldungen in der Kategorie Abfall und Sauberkeit abgegeben. Danach folgen Verkehrsangelegenheiten mit 251 und an dritter Stelle die Grünflächen mit 195 Meldungen. In der Kategorie Sicherheit und Ordnung meldeten Bürgerinnen und Bürger 128, zum Thema Beleuchtung 102 und zu Straßenschäden 86 Hinweise. 79 Meldungen wurden in der Kategorie Sonstige Anregungen erfasst, 63 betrafen den Radverkehr und knapp dahinter gingen 60 Meldungen zu Baustellen und 55 zu Spielplätzen ein. Weniger Bedarf gab es in den Kategorien Kanal und Brunnen, mit jeweils zehn und der Straßenentwässerung mit neun Meldungen.

Rückgang der Meldungen auf Vor-Corona-Stand

731 Bürger-Melderinnen und -Melder nutzten 2022 das digitale Beteiligungstool und gaben im Schnitt 115 Meldungen pro Monat weiter. Nach den Rekordzahlen der beiden Vorjahre, in denen sich besonders viele Menschen durch die Corona-Pandemie zwangsläufig vermehrt im Stadtgebiet und dabei auch viel im Freien aufhielten, zeigen die jüngsten Zahlen, dass sich die Beteiligung wieder ungefähr auf Vor-Corona-Niveau eingependelt hat. Auffällig zudem: Bei der Top-Kategorie Abfall und Sauberkeit gingen mehr als 100 Meldungen weniger ein als noch 2021, ebenso wie in der Kategorie Sicherheit und Ordnung, wo sich der Wegfall der Corona-Beschränkungen ebenfalls bemerkbar macht, denn 2021 wurden hier häufig auch Verstöße gegen Corona-Schutzmaßnahmen gemeldet, die letztes Jahr glücklicherweise keine große Rolle mehr in der Statistik spielten.

Schnell und einfach melden

Nach wie vor ist der Stadtverwaltung die einfache Handhabung des Mängelmelders besonders wichtig. Egal ob man seine Eingaben zuhause am PC macht oder mobil unterwegs ist: Die Bedienung ist ganz einfach! Kurz eine der 13 thematischen Kategorien auswählen und den Ort des Mangels eingeben. Danach reicht eine knappe aber aussagekräftige Beschreibung (gerne mit Foto!) – und schon kann die Meldung abgeschickt werden.

Gemeldet würden können alle kleineren oder auch mal etwas größeren Alltagsmängel. Typische Anwendungsfälle sind lose Gehwegplatten, eine kaputte Schaukel auf dem Spielplatz, überquellende Mülleimer oder Grün, das in öffentliche Weg hineinragt. Für akute Gefahrensituationen ist der Mängelmelder hingegen nicht geeignet. Hier ist immer noch der Anruf über die jeweilige Notrufnummer die richtige Wahl.

Bürgerschaftsbeteiligung kümmert sich um Freigaben und Weiterleitung

Was passiert nach der Mängelmeldung? Alle Meldungen landen zunächst gebündelt beim Team der städtischen Bürgerschaftsbeteiligung, das dann unter anderem prüft, ob die richtige Kategorie und damit die passenden Ansprechpersonen für die Bearbeitung ausgewählt wurde. Zudem wir kurz gecheckt, ob die Meldung sachlich und verständlich geschrieben wurde und dass durch bergefügte Fotos nicht aus Versehen Persönlichkeitsrechte verletzt wurden, etwa durch Auto-Kennzeichen, erkennbare Personen oder andere Dinge. Ist auch hier alles in Ordnung, erfolgt die Freigabe, sodass die Mangel-Beseitigung von der zuständigen Fachabteilung bei der Stadt oder den städtischen Gesellschaften möglichst rasch angegangen werden kann.

„Wir freuen uns über die weiterhin so rege und hilfreiche Nutzung des Mängelmelders“, betonen die beiden Koordinatorinnen für Bürgerschaftsbeteiligung, Sabine Rottmann und Miriam Breuer, aus dem Team der städtischen Öffentlichkeitsarbeit. „Manchmal müssen wir aber auch Meldungen im System ablehnen, weil sie nicht den Regeln entsprechen oder derselbe Mangel bereits gemeldet wurde.“

Ebenso wie Diskriminierung oder Beschimpfungen hat auch das Anprangern einzelner Personen auf der öffentlichen Plattform keinen Platz. Alle Nutzerinnen und Nutzer erhalten selbst im Fall einer Ablehnung eine kurze Rückmeldung und Erläuterung zu den Gründen. Und sollten doch mal Fragen offen bleiben oder Unsicherheiten bei der technischen Bedienung des Mängelmelders aufkommen, sind die Koordinatorinnen der Bürgerschaftsbeteiligung die richtigen Ansprechpartnerinnen und auch per Telefon +49 2173 951-1580 sowie -1581 sowie per E-Mail an [E-Mail]beteiligung@monheim.de für schnelle Hilfe zu erreichen.

Der Mängelmelder ist direkt über [extern]www.maengelmelder.monheim.de anzusteuern und auch mobil sehr gut bedienbar. In Kürze wird er zudem auch in der bald veröffentlichten neuen Monheim-Pass-App integriert sein. Weitere Angebote zur Beteiligung gibt es im städtischen [intern]Mitmach-Portal. Jetzt mitmachen! (ts)

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