Neu gewählt wird am 11. und 12. März das städtische Jugendparlament. Zum achten Mal können Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren dann ihre Stimme abgeben - am Mittwoch, 11. März, an der Peter-Ustinov-Gesamtschule, Lise-Meitner-Realschule und der Anton-Schwarz-Schule, am Donnerstag, 12. März, an der Leo-Lionni-Schule, Sekundarschule und am Otto-Hahn-Gymnasium. Gewählt werden kann zudem im Haus der Chancen, Friedenauer Straße 17 c (Mittwoch 8 bis 16 Uhr, Donnerstag 8 bis 17.30 Uhr).
Die 24 Kandidaten stellen sich am Donnerstag, 22. Januar, von 18 bis 20 Uhr bei einer Talk-Runde im Ulla-Hahn-Haus vor. Die Wahlergebnisse werden bekanntgegeben beim "Wahlcafé" am Freitag, 13. März, ab 17 Uhr im Rheincafé in der Turmstraße 21. Dann wird auch das "alte" Jugendparlament verabschiedet.
Die Einrichtung des Jugendparlaments hatte der Rat im Jahr 2000 beschlossen, um Heranwachsende stärker am kommunalen Geschehen zu beteiligen. So sollen Jugendliche die Chance haben, ihre Stadt zum Vorteil der Jugend zu verändern und an Projekten mitzuwirken. Alle zwei Jahre wird das Jugendparlament neu gewählt. Es hat 16 Mitglieder, je acht Mädchen und Jungen. Wählbar und wahlberechtigt sind alle 13- bis 17-jährigen Jugendlichen mit Wohnsitz im Stadtgebiet.
Die Stadt unterstützt das Jugendparlament finanziell, räumlich und fachlich. Es hat zwei Sitze sowie Rederecht im Jugendhilfeausschuss und kann sich zu Sachfragen auch in anderen Ausschüssen äußern. Das Jugendparlament unterhält neben seinen monatlichen Sitzungen Arbeitsgruppen, an denen auch andere interessierte Jugendliche teilnehmen können. Zudem werden Informationsveranstaltungen, Fahrten, Konzerte und Partys organisiert. Auch der Austausch mit anderen Jugendparlamenten wird gepflegt.


