An jedem ersten und zweiten Freitag im Monat von 16 bis 19 Uhr ist es ab sofort wieder unterwegs im Stadtgebiet: Das Kunstschulmobil. Als mobiles Atelier bringt es Kunst und Kultur dorthin, wo die Kinder und Jugendlichen ihren Alltag verbringen – auf Spielplätze, in Parks und an belebte Treffpunkte in den Stadtvierteln.
Am morgigen Freitag, 8. Mai, feiert die fahrbare Kunstwerkstatt ihren Auftakt und bringt Malutensilien, verschiedenste Materialien und viele Ideen mit an die Nord-Süd-Achse der Brandenburger Allee. „Kreativität darf nicht hinter verschlossenen Türen stattfinden. Unser Ziel ist es, Räume in der Stadt zu öffnen, in denen Kinder sicher experimentieren, Fehler machen und gemeinsam wachsen können“, sagt Lisa Denz, Programmleiterin für den Kleinkinder- und Familienbereich an der Kunstschule. „Kulturelle Bildung ist kein Luxus, sondern ein unverzichtbarer Baustein für eine lebendige und gerechte Gesellschaft."
Die Vorteile liegen auf der Hand, so Denz: Nicht jedes Kind habe Zugang zu kostenpflichtigen Angeboten der Kunstschule oder kulturellen Angeboten. „Das Kunstschulmobil baut diese Hürden ab“, sagt die Programmleiterin. Zudem stärke das Angebot den Zusammenhalt in der Stadt und fördert Schlüsselkompetenzen wie Selbstvertrauen und die Fähigkeit, eigene Ideen sichtbar zu machen.
Die Teilnahme ist kostenlos und niedrigschwellig. Damit wird sichergestellt, dass jedes Kind – unabhängig vom Einkommen der Familie – die Möglichkeit hat, kreativ tätig zu werden und seine Talente zu entdecken. Eine Anmeldung vorab ist nicht nötig. Die genauen Standorte und Termine können auf der Website der Kunstschule unter
www.kunstschule.monheim.de oder auf dem Instagram Kanal der Kunstschule @kunstschule_monheim eingesehen werden. (pm)


