Das erste Kapitel für „Monheim liest“ ist aufgeschlagen

Ab sofort wird Literatur für vier öffentliche Bücherschränke gesammelt, die ab dem 9. April das Stadtbild bunter machen werden

In vielen Städten gibt es sie schon – öffentliche Bücherschränke, aus denen man sich kostenlos Bücher mitnehmen darf oder einfach selbst Bücher einstellt, die man nicht mehr benötigt. Das wird jetzt bald auch in Monheim am Rhein möglich sein.

Im August 2013 hatte die Monheimer Galeristin und Literaturfreundin Luda A. Liebe die Idee zu einem „LeseBahnhof“ mit Standort am Busbahnhof als Projekt-Vorschlag beim städtischen Förderprogramm „Aktiv zusammen leben“ eingereicht. Eine richtig gute Idee befand die Jury. Also gab es dafür von der Stadt Monheim am Rhein im November auch eine entsprechende Förderzusage.

Völlig unabhängig von diesem Projekt, und noch nichts voneinander ahnend, hatte parallel dazu das Team des Ulla-Hahn-Hauses die Idee, einen öffentlichen Bücherschrank vor seinem Gebäude an der Neustraße einzurichten und erhielt dafür von der Firma Bayer CropScience AG eine großzügige Spende. Als man schließlich voneinander erfuhr, nahm die gemeinsame Idee rasch noch mehr Fahrt auf und fand weitere Mitstreiter. So entstand das Netzwerk „Monheim liest“.

Luda Liebe (Kunsthaus1), Julia Gerhard (Ulla-Hahn-Haus), Anke Wieland (Mehrgenerationenhaus) und Martin Führer (Bibliothek Monheim am Rhein) erarbeiteten schließlich ein gemeinsames Konzept, dass sie nun gemeinsam mit Bürgermeister Daniel Zimmermann und weiteren Unterstützern der Idee der Öffentlichkeit vorstellten.

Der Fahrplan zu den öffentlichen Bücherschränken

Der Fahrplan zu den öffentlichen Bücherschränken sieht demnach wie folgt aus. Am 9. April sollen sich die Türen zu gleich vier solcher komplett kostenloser Tauschzentren für Literatur öffnen. Die Bahnen der Stadt Monheim werden direkt am Monheimer Busbahnhof einen Bücherschrank einrichten, in dem demnächst Krimi-, Reise- oder auch Kinderbücher auf neue Nutzer warten, zum Beispiel um sich damit die Fahrzeit zu verkürzen. Zusätzlich soll die Leselust auch durch weitere Tauschregale in den BSM-Bussen angeregt werden.

Zudem werden gerade drei alte Telefonzellen in wetterfeste Bücherschränke umgebaut und demnächst noch von Schülern mit Graffiti bunt gestaltet sowie mit einem markanten Logo versehen. Diese Lesestationen werden vor dem Mehrgenerationenhaus, an der Friedenauer Straße, auf dem Baumberger Dorfplatz (Von-Ketteler-Straße) am Ulla-Hahn-Haus (Neustraße) stehen. Die in Monheim ansässige Speditionsfirma Hammesfahr organisierte den Transport der in Berlin komplett entkernten Zellen von der Spree an den Rhein. Auch zahlreiche Paten, die künftig regelmäßig nach den Bücherschränken sehen wollen, wurden bereits gefunden.

Bürgermeister Daniel Zimmermann zeigte sich angesichts des so eindrucksvoll demonstrierten gemeinsamen Engagements begeistert und hofft nun zusammen mit den Literatur-Netzwerkern auf möglichst viele Buchspenden aus der Bevölkerung.

Luda Liebe sammelt die Bücher ab sofort im Kunsthaus 1, Frohnstraße 40. Aussortierte Werke können hier mittwochs von 14 bis 18 Uhr abgegeben werden. Aber auch im Ulla-Hahn- und im Mehrgenartionenhaus werden gute Gebrauchte gerne angenommen – und ab dem 9. April in möglichst viele gute Hände weitergereicht.

Weitere Informationen auf den Seiten des [intern]Ulla-Hahn-Hauses sowie per E-Mail an [intern]monheimliest@monheim.de.

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